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Dirk Schindelbeck » Blog Archiv » Das Ei des Ferrero

Das Ei des Ferrero

Vom Sammelfieber der neunziger Jahre

© 1997 Dirk Schindelbeck

Der folgende Text stammt aus dem von Volker Ilgen und mir verfassten Taschenbuch “Jagd auf den Sarotti-Mohr. Von der Leidenschaft des Sammelns”. Auch wenn er inzwischen zwölf Jahre alt ist, dürfte er für die Zeit bis 1997, was das Thema Überraschung-Ei betrifft, noch immer aufschlussreich sein.

Eier Held Christoph Columbus wäre vor Neid erblaßt; von solchen Vergoldungsmöglichkeiten hätte er nicht einmal geträumt. Um die 2,5 Milliarden DM sollen es alljährlich sein, die der Mailänder Süßwarenkonzern Ferrero allein in Deutschland umsetzt, und etwa ein Viertel davon gehe auf das Konto des Kinder SchokoladenÜberraschungs Eis! Keinen großen Goldschatz angehäuft, aber immerhin ein Auskommen gefunden haben Almut und Wolfgang Ludwig: Sie handeln mit dem Inhalt der Eier, den beliebten Hartplastik Figuren. Schon seit einigen Jahren scheinen derlei Existenzen aus dem Ei kaum noch Grenzen gesetzt. Neben dem ambulanten Flohmarkt Händler, der sein Kunststoff Kapital im klapprigen VW Bus von Stand zu Stand karrt, hat sich ein florierender Versand Service (»Eier Versand Südharz Der Versand mit dem Fachverstand«) etabliert, und Überraschungs Ei Läden gibt es mittlerweile in jeder Kreisstadt der Republik. Zum kommunikativen Netzwerk über »das Ei« gehören neben der Sammler Postille gleichen Namens auch voluminöse Preisführer wie »Spielzeug. aus dem Ei« (mit über 4000 Objekten auf 480 Seiten) oder die auf Börsen leicht mitzuführenden Taschenkataloge. Globale An und Einbindung gewährleisten schließlich die »Internationale Ü Ei-Zentrale« in Aachen oder die Homepage im Internet »The joy of kinder surprise (Collecting Kindereggs)«.

Von Anfang an, seit der Ü Ei Boom mit Beginn der neunziger Jahre ins Rollen kam, waren Almut und Wolfgang mit dabei, zunächst auf Flohmärkten, später mit einer Lizenz für einen festen Stand im Hauptbahnhof, seit kurzem in ihrem eigenen Ladengeschäft. In den achtziger Jahren hatten sie mit allen möglichen Dingen Handel getrieben, waren häufig nach Ungarn gefahren, um Blechspielzeug anzukaufen und es auf den Flohmärkten wieder loszuschlagen. An manche Dinge, die damals durch seine Hände gingen, erinnert sich Wolfgang noch heute gern.. zum Beispiel Technofix. Mit solchen Spielbahnen aus Blech hatte er nicht nur gute Geschäfte gemacht, sondern einige Stücke über längere Zeit gehortet, hergerichtet und mehr als nur mit dem Gedanken gespielt, sie zu behalten. Aus heutiger Sicht bedauert er manchmal, daß er sie letztlich doch immer wieder zu Geld gemacht hatte, denn so etwas ist inzwischen kaum mehr aufzutreiben. Auch Almut kennt nicht nur die pekuniäre Sicht des Händlers; im Laufe der Jahre hat sich bei ihr ein ganzes Zimmer voller Teddybären angesammelt, von denen sie keinen einzigen mehr hergeben mag; und für den Hausgebrauch besitzt sie eine respektable Kollektion von Ü Ei Figuren.

Noch vor gut fünf Jahren wäre ihr Laden in der Bundesrepublik undenkbar gewesen. Doch dann brach 1992/93 das Ü Ei-Fieber mit Urgewalt los. Binnen Monaten entstand ein Markt mit astronomisch anmutenden Zuwachsraten, als ob hunderttausendfach angestaute Sammelwut bislang ungebunden oder plötzlich der Briefmarken und Münzen überdrüssig geworden wäre. Schon 1995, so wußte eine Fachzeitschrift, war von einer 800000köpfigen Ü Ei Fangemeinde auszugehen: ein Prozent aller Bundesbürger, Kinder und Greise eingerechnet! Quer durch alle Alters , Bildungs und Einkommensgruppen hatte sich der Bazillus fortgepflanzt; von der Schwesternschülerin zum Ministerialbeamten, vom Forstarbeiter zur Werbeagentur Chefin. Zwei bis drei Prozent davon, also bis zu 25 000 Menschen, werden zu den > abgedrehten< Sammlern gerechnet, die nicht eher ruhen, bis sie auch die letzte ihnen noch fehlende Figur ergattert haben. Ganze Stadtviertel scheinen seither dem Eier Wahn verfallen. Immer wieder gehen Geschichten von Ü Ei Gehetzten durch die Presse, so von Familie B. aus Hannover. Auch bei ihnen fing alles ganz harmlos an: Heidi B.s damals neunjähriger Sohn hatte sich nur ein paar Eier gekauft. Mutter Heidi: »Die Traumschiff Hippos gefielen mir so gut, daß ich ihm immer mal Eier mitbrachte, damit er die Hippo Serie voll bekam.« Von Sammelwut konnte damals noch nicht die Rede sein: »Doch dann fehlte der mit dem Hut. « Fieberhaft wurde gesucht und gefahndet, bis Ehemann Rolf »den mit dem Hut« durch eifriges Studium in irgendeiner Inseratenspalte entdeckte. Es sollten Tausende anderer Figuren folgen. Überall im Wohnzimmer der Familie tummelten sich von da an Zwerge, Dschungelbuchhelden, Dinos und Schlümpfe. Auf weit mehr als 10000 Figuren ist der Schatz angewachsen. Natürlich ist auch das seltene Schlumpfinchen mit dem (echten) Springseil darunter oder der wertvolle Stelzenlauf Schlumpf; Stücke, die mit über 8000, DM in der Sammlerliste stehen: »Mein Mann fährt mit mir auch auf Flohmärkte und Sammlerbörsen. Unsere Kontakte reichen jetzt bis nach Italien, um auch ausländische Eier zu bekommen. Im März 1996 haben wir dann den 1. Hannoverschen Ü Ei Club >Columbus< gegründet und sind überrascht, wie viele Mitglieder wir schon haben. «
So auskunftsfreudig sich viele Sammler zeigen, wenn Journalisten bei ihnen anklopfen, die Firma Ferrero bleibt allen Anfragen gegenüber hart und klug: no comment at all. Einerseits scheint ihr der ganze Rummel um die Eier suspekt geworden zu sein, da kaum mehr zu kalkulieren, andererseits gibt es für die Schweigsamkeit des Schoko Multis handfeste ökonomische Gründe: Der Fiskus in Deutschland besteuert Süßwaren nach wie vor mit sieben, Spielzeug hingegen mit 15 Prozent, und die schlafenden Argusaugen der Finanzbeamten will man nicht unbedingt wecken. So geht zwangsläufig alles, was über die Eier bekannt geworden ist, auf Recherchen begeisterter Sammler oder neugieriger Journalisten zurück. Daß dabei eine Menge Gerüchte kolportiert wurden und werden, versteht sich von selbst. Ferrero kann das nur recht sein: Zum Überraschungs Ei gehört auch die Spekulation; sie ist schließlich auch ein bewußt eingesetztes Marketing Instrument.
Ein Produkt, sein Problem, seine Lösung

Schon der kluge amerikanische Motivforscher und Werbeberater Ernest Dichter pflegte seinen Kunden aus der Nahrungs und Genußmittelbranche zu raten: »Willst du ein Konsumprodukt verkaufen, erteile Absolution!« Die Geschichte des Markenartikels »Kinder Schokoladen Überraschungs Ei«, vielleicht das erste >Light< Produkt in der Bundesrepublik überhaupt, ist geradezu ein aus diesem Lehrsatz entwickeltes Musterbeispiel. Das Wort Schokolade wird bezeichnenderweise unter Sammlern heute gar nicht mehr erwähnt, sondern es wird schlicht vom Ü Ei gesprochen.
Von jeher hatte die Schokolade mit dem schlechten Gewissen ihrer Verbraucher zu kämpfen. In den nährwertversessenen fünfziger Jahren brach dieser Konflikt zwischen Lustgewinn und Schuldgefühl noch nicht auf; doch schon zur Twiggy Zeit in den Sechzigern galt Schokolade in ihrer klassischen Tafel Gestalt bald als Todfeind alles Wohlgeformten, raubte sie dem Konsumenten den letzten Rest seiner Sportlichkeit und seines Selbstwertgefühls. Wenn es überhaupt einen Weg gab, den Dickmacher noch unter die Leute zu bringen, mußte er abspecken oder doch wenigstens >schlanker< daherkommen. Es war die Geburtsstunde einer ganz neuen Schoko Welt aus dem Geiste der Yoghuretten und Balistos, der lila Pausen, Milchschnitten und knusperleichten Frühstückchen. Deren Urahn jedoch war ein Produkt aus dem Hause Ferrero: »Kinder Schokolade«, die 1965 das Licht des bundesdeutschen Marktes erblickte. Dank ihrer genialen Formel »viel Milch wenig Kakao« (= >viel Genuß wenig Schuldgefühl<) erzielte sie Wachstumsraten, von denen die Wettbewerber damals nur träumen konnten. Neun Jahre später, 1974, kam der Stoff, von dem Erziehern wie Kindern so viel Absolution widerfuhr, erstmals auch in Form zweier hohler Hälften über die Masse der Verbraucher.
Daß das neue Produkt ein noch besserer Pädagoge war, blieb den Müttern nicht lange verborgen; jetzt konnten sieihren lieben Kleinen, die vor der Supermarktkasse ständig nach Süßigkeiten jammerten, gar ein Kuckucks Ei in den Magen legen. Stattlich sah es aus, war aber nur eine dünne Hülle, gerade mal 20 Gramm schwer, und die kluge Portioniererin war wieder bestätigt. Auch die Kleinen waren’s zufrieden; zunächst kauend und bald darauf spielend verschafften sie der Gestreßten eine halbe Stunde quengelfreie Zeit. Das eigentliche Ei des Ferrero war nämlich gar nicht die »Extra Portion Milch«, sondern die in ihm versteckte ExtraPortion Spielzeug.

Heute freilich sind aus der Sicht der Sammler selbst die wenigen Gramm Schokolade zum massiven Entsorgungsproblem geworden. Es gibt Stimmen, die den Ü Ei Leuten vorsätzliche Lebensmittelvernichtung nachsagen. Natürlich sind Gegenbeispiele von guten Menschen zur Hand, die, seit Jahren als Dauerweihnachtsmänner beliebt, den Kindergärten um die Ecke mehrmals die Woche die »Extra Portion Milch« zukommen lassen. Zu Buche stehen auch erstaunliche Abrichtungserfolge bei Haustieren aller Art und Größe. Doch der treueste Freund der Schokolade ist und bleibt der Mensch: beispielsweise in Gestalt des klassischen Survivalisten, der aufgrund Tausender eingelagerter Eier Hälften im ausgebauten Keller welchen may day auch immer zu überleben hofft.
Zwar gibt es noch kein Spezial Kochbuch für so viel Schokoladen Nachlaß einzelne Rezepte sind der Öffentlichkeit allerdings inzwischen bekannt. Gourmet Kriterium scheint die erfolgreiche Beseitigung des Kinder Geschmacks im Weißen der SchokoMasse zu sein. Eine solche Pauline Bocuse der Ü Ei Cuisine ist beispielsweise die Mainzerin Solveig Jochum mit ihrem Feinschmeckerüberraschungskuchen: »Die Butter geschmeidig rühren. Den Zucker und Vanillin Zucker nach und nach zugeben, das Zitronenaroma zufügen. Dann die Eier unterrühren und das Mehl zugeben. Gebröselte Ü Ei Schokolade in beliebiger Menge unterheben. Masse in gefetteter Form im vorgeheizten Backofen 35 45 Minuten bei 160 180 Grad backen. Beliebige Menge Schokolade schmelzen und als Kuchenglasur verwenden. «

Vom Geist der Werbezugabe: Zauber aus dem Ei

Was das Ü Ei von den anderen Ferrero Produkten wie Mon Ch6ri, Rocher oder Raffaelo unterscheidet, ist ein seit Jahrzehnten im Bereich der Verkaufsförderung angewandter Trick: die Werbezugabe. Daß diese nicht außen am Ei befestigt, sondern im Ei versteckt wird, verleiht ihm etwas Geheimnisvolles und Zauberhaftes. Es mag angesichts der genannten Umsatzziffern vielleicht unanständig erscheinen, Beziehungen zum Osterwunder konstruieren zu wollen, gleichwohl dürfte das Mysterium der unverhofften (Wieder )Geburt irgendwie Pate bei der Entstehung des Eis gestanden haben. Zu vieles an ihm scheint auch dem Genius Italiens geschuldet, wie er sich, angefangen vom eleganten Umgang mit dem miracolo bis hin zu dessen nonchalant professioneller Reduktion auf das Niveau der Wundertüte, hier manifestiert. Immerhin sei zur Ehrenrettung der Überraschungs Idee auf einige seiner hochadligen Verwandten verwiesen: auf die berühmten Eier Peter Carl Fabergds, des Hofjuweliers von Zar Alexander dem 111. Ab 1885 stellte der Meister alljährlich für die Begehung des russisch orthodoxen Osterfestes der Zarenfamilie ein kunstvoll gearbeitetes Goldschmiede Ei her. Jedes einzelne davon war aufklappbar und ließ eine kleine Zauberwelt zum Vorschein kommen: ein goldenes Huhn auf einem Ei, eine Miniatureisenbahn und anderes mehr. Wo heute das Wunder aus dem Ei schon für 69 Pfennige zu erstehen ist, müssen zwangsläufig preiswertere Materialien zum Einsatz kommen. In dieser Hinsicht stehen die Ü Eier in der Tradition der bekannten Margarine Figuren, einer typischen Werbezugabe der fünfziger Jahre. Bis 1954 wurden diese in der Bundesrepublik dem Speisefett als Kaufanreiz beigegeben. Wie bei den Ü Eiern gab es auch hier schon ganze Serien mit Tierdarstellungen, aber auch >politische< Motive wie etwa das Brandenburger Tor.

Als ein kleines Wunder will gleichwohl immer wieder scheinen, daß Ferreros Hartplastikfiguren im Gegensatz zu ihren käsebeigen Margarine Vorfahren in geradezu opulent anmutender Farbausstattung daherkommen. Wo und wie ihre Bemalung erfolgt, hat schon zu den unterschiedlichsten Mutmaßungen Anlaß gegeben und stets die Frage aufgeworfen, wie sich das überhaupt rechnen lasse, zumal, wie man hört, die Herstellungskosten pro Stück bei gerade mal 7 Pfennigen liegen sollen. Das eine Lager, zu dem unser Händler Wolfgang Ludwig gehört, ist überzeugt, daß den Figuren mit Hilfe von Maschinen ihre Farbenpracht aufgespritzt werde. Unlängst, so erzählt er, sei bei einer Kontrolle an der Grenze auf dem Weg nach Italien ein LKW mit Rohlingen aufgefallen, offensichtlich auf dem Weg in die Lackiererei. Die andere Partei ist felsenfest davon überzeugt (und so wird es auf den Beipackzetteln ja auch verkündet), die Figuren würden in Fernost Stück für Stück (in Kinderarbeit) handbemalt und weist zum Exempel auf unterschiedlich starke Farbaufträge hin.
Plastikwelten entstehen

Am Anfang müssen die Vorstellungen, was in die Eier an Spielzeug hineinzupacken sei, noch sehr vage gewesen sein. Einigkeit bestand offensichtlich darüber, daß das Spielzeug Seriencharakter haben sollte, um über den Sammeltrieb den Nachkauf zu stimulieren. »In den ersten Eiern aus den frühen siebziger Jahre steckten auch noch keine Figuren; da war Bubenspielzeug drin: kleine Schiffe oder Lokomotiven«, erzählt Almut. »Als es dann Figuren gab, waren diese sowohl im Ei als auch in Süßigkeiten Automaten zu bekommen. Man weiß nur durch Zeitzeugen, daß sie’s aus dem Ei rausgeholt haben. «
Um einen attraktiven Eier Inhalt anzubieten, griff Ferrero bald auf populäre Comic Helden zurück. Dafür waren allerdings bis zu 15 % an Gebühren für Lizenzgeber wie Walt Disney zu entrichten. Bald fanden sich in den gelben Kunststoff Kapseln Asterix und seine Freunde (1975), Micky Mouse, Goofy oder Donald Duck (1976/77), die Schlümpfe (1980), der Pumuckl (1984) oder die Biene Maja in verschiedenen Varianten (1986). Einmal gab es auch das unrühmliche Zwischenspiel eines dreisten Ideen Raubs: der Versuch, Schrumpf Versionen von Wiking Auto Modellen in Fernost kopieren zu lassen, beschäftigte auch die Gerichte. Aufgrund solcher Erfahrungen konnte es gar nicht ausbleiben, daß Ferrero Ende der siebziger Jahre dazu überging, den Eier Inhalt strategisch in den Griff zu bekommen. Lizenzen populärer ComicHelden wurden prophylaktisch angekauft und teilweise einfach nur »gebunkert«, wie der Ü Ei Sachverständige Michael Mosch schreibt, um Mitbewerbern den Zugriff auf diese Figuren zu verbauen. Zugleich wurden bekannte Designer wie Peyo, der Vater der Schlümpfe, oder der Schweizer Heiri Roth beauftragt, Ferrero eigene Figuren Serien zu kreieren. Zwischen 1977 und 1984 arbeitete Roth über 1000 Entwürfe aus, von denen viele auch realisiert wurden, wie etwa der zusammensteckbare »Hans Hämmerli« und seine Freunde. Dabei war, wie der »Collector’s Spezial Katalog ‘97« schreibt, Roth »vom Gedanken fasziniert, im Ei Spielsachen unterzubringen, die größer waren als das Ei selbst«. Der endgültige Durchbruch zum Ferrero Stil jedoch erfolgte erst Ende der achtziger Jahre mit den Happy Frogs, Tapsy Törtels und Happy Hippos, einer schnuckligen, zehnköpfigen Flußpferdtruppe (die längst zu einem eigenen Schoko Artikel weiterverarbeitet wurde). Seither erfreuen Jahr für Jahr neue ähnlich anmutende Tierfamilien mit zehn bis zwölf Mitgliedern nicht nur das Kinderherz: die Kroko Schule (1991), die Peppy Pingos (1992) oder die Funny Fanten (1995). 95 Prozent aller Sammler bevorzugen inzwischen die Figuren; die kleinen Bausätze, aus denen das Mini Spielzeug entsteht, werden dagegen deutlich schwächer bis gar nicht notiert.
In ihrer korporierten Verzwergtheit zeigen die kleinen Kreaturen Variationen des Allzumenschlichen: es sind gute Kobolde mit (ent )sprechenden Namen. Unter den zehn Peppy Pingos etwa finden sich Toni Trantüte, Theo von Trinkgeld und Marlies Möchtegern, bei den »frechen Fröschen« figurieren ein Siggi Sausebraus, ein Pauli Pistenfeger und eine Nina Ballerina. Schaut man genauer hin, so stecken in diesen Ausgeburten eines idyllischen Weltentwurfs sowohl Genrebild Traditionen des 19. Jahrhunderts als auch Fantasy Elemente, wie sie von heutigen Märchen Phantasten wie Erwin Moser entwickelt worden sind. Natürlich fordern und fördern die plastomanifesten Charakterdarsteller menschlicher Gesten, Launen und Eitelkeiten beim Sammelvolk eine Setzkasten Mentalität, ihrer Herr zu werden und zu bleiben. »Für eine halbwegs komplette Sammlung«, so Wolfgang Ludwig, »braucht man mindestens 15 große Setzkästen, die jeweils etwa 130 Figuren aufnehmen können. «
Die über mehr als 15 Jahre mit Konsequenz verfolgte Entwicklung einer Ferrero Plastik Welt scheint sich für die Italiener jetzt erst so richtig auszuzahlen. »Ferreros kommen bei Sammlern inzwischen viel besser an als die stereotypen Disney Figuren«, erzählt Almut. Der Erfolg hat natürlich die Konkurrenz nicht ruhen lassen. »Inzwischen gibt es Trittbrettfahrer wie Nestl~, die mit hohem Aufwand eigene Figurenserien produzieren. Auch wenn diese zum Teil noch sehr viel schöner sind als die von Ferrero, dieses Sammelgebiet hat eben viel mehr Tradition, und da kommen die Mitbewerber einfach nicht mit. «

Das Ei und die Massen: ein Kommunikationsphänomen

Außenstehenden dürfte kaum bewußt sein, daß auch Rentner einen gehörigen Teil zum Ü Ei Boom beigetragen haben. Ende der achtziger Jahre begannen einige Senioren sei es auf Anregung ihrer Enkel oder auf eigene Initiative hin , ältere Figuren zu recherchieren. Erste Kenn und Preislisten entstanden, die bald auch fotokopiert und gegen Entgelt verschickt wurden. Hunderte solcher wieder und wieder kopierten Listen kursierten bis in die frühen neunziger Jahre hinein und stellten seinerzeit auch die einzige Möglichkeit dar, ein Bild über die Marktpreise zu gewinnen. Als dann 1993 mit dem »Welz Katalog« der erste Preisführer an den Kiosken erhältlich war, war mit einem Schlag das Phänomen Ü Ei auch im Bewußtsein der Öffentlichkeit verankert. Scharenweise trauten sich auf einmal auch die Sammler aus ihrer Deckung und bekannten sich zu ihren infantilen Sehnsüchten. Dankbar griffen die Medien das skurrile Thema auf und sorgten für weitere Publizität, fasziniert vom Mißverhältnis zwischen der vermeintlichen Belanglosigkeit des Sammelguts und seinem gelisteten Wert. Zum Auftritt eines Ü Ei Besessenen in Margarete Schreinemakers’ Talk Show war es nur noch ein winziger Schritt.
Doch das Ü Ei war und ist nicht nur ein Kommunikationsphänomen auf der medialen, sondern auch auf der regionalen und lokalen Ebene. Sobald die Buschtrommeln melden, daß in den Supermärkten eine neue Figuren Serie in den Eiern steckt, umlagern Pulks gewiefter Pennäler die Verkaufsdisplays. Es ist die Zeit, sich ein Zusatz Taschengeld zu verdienen. Denn da anfangs schon aus fast jedem vierten, nicht wie später aus jedem siebten Ei (wie von der Werbung stereotyp verkündet), eine der begehrten DapsyDino Figuren schlüpft, springt selbst bei einer mäßigen Trefferquote immer noch ein beachtlicher Kleingewinn heraus. Denn im Ü Ei Laden dem Supermarkt gegenüber lassen sich die ladenfrischen Figuren für 2 DM das Stück wieder verkaufen. Mit schöner Regelmäßigkeit begegnet dieses Phänomen auch unserem Händlerpaar: »Das Abgreifen im Supermarkt macht die Leute immer noch ganz schön wild. Da sind auch schon die merkwürdigsten Geräte konstruiert worden. Einer hat’s mal mit einem Ring und einer Nadel daran versucht. Damit durchstach er die Schokoladen-Hülle und fixierte die Plastik Kapsel, um besser hören zu können, ob’s drinnen schepperte. Ein anderer versuchte mit Hilfe eines selbstgebauten Scanners, den Kassencode auf den Eiern zu knakken, weil ihm zugetragen worden war, daß sich darin auch verschlüsselte Hinweise auf den Inhalt befänden. «

Früher konnten auch Anfänger durch einfaches Schütteln herausfinden, ob eine Figur im Ei war: Es klang dumpfer. Heute hilft eher Wiegen, und die digitale Obstwaage ist schon längst zur Standard Ausrüstung des Eier Abfischers geworden. Gleichwohl gebe es, wie Almut meint, »immer noch Schulkinder mit einer phantastischen Schütteltrefferquote die können dir mit Sicherheit sagen, ob sich im Ei der Berti Beckenhauer von den Top Ten Teddys befindet oder eine andere Figur. « Und Wolf~ang ergänzt: »Wenn die neue Serie in den Supermärkten liegt, ist das natürlich auch ein Mordsgeschäft, fast wie beim frischen Spargel im Frühling: Die ersten Figuren sind immer die teuersten, denn jeder will die Serie gleich komplett haben. So können in der Anfangszeit sehr hohe Summen verlangt werden. Später fällt der Preis dann in den Keller, wenn viele schon über zwei, drei, vier vollständige Serien verfügen. Dann lassen sich Sammler nur noch über Sonderangebote ködern. Wer jetzt noch im Supermarkt kauft, ist kein Sammler mehr. Dann stehen dort längst wieder die Pappschilder >Immer eine tolle Idee<«.
Unter Glücksrittern und Mini Spekulanten

Wo das Gelbe im Ei das bis zum 500fache seines Kaufpreises erzielt und selbst ordinäre Beipackzettel aus den siebziger Jahren mit 430 DM zu Buche stehen, hat sich natürlich nicht nur eine naive Schatzsucher Mentalität ausgebreitet. Ein ganzes Heer von Glücksrittern und Mini Spekulanten ist davon an , um nicht zu sagen herangezogen worden. Schon Kinder treten heute als ebenso kompetente wie routinierte Verhandlungspartner auf, nicht selten mit dem Vorsatz, ihr Gegenüber über den Tisch zu ziehen; und auch bei manch älterem Herrn überrascht, mit welch profundem Katalogwissen im Hinterkopf er sein Kauf oder Verkaufsgespräch führt. »Viele haben gehört, wie >wertvoll< die Figuren angeblich sind. Und da sie irgend etwas sammeln wollen, das sich lohnt, weil sie hoffen, es später leicht wieder zu Geld machen zu können, stürzen sie sich eben darauf.«

In kaum einem Sammelgebiet erscheint der Sprung vom Sammeln zum Handeln so verlockend und zugleich so leicht und schnell zu bewerkstelligen. Zahl und trickreich sind die Methoden, an größere Kontingente von Figuren heranzukommen, um sich eine Geschäftsgrundlage zu verschaffen. Da spezialisiert sich einer, handwerklich begabt, auf den Bau von Sammlervitrinen und bietet seine Dienste in Kleinanzeigen an. Im Gespräch mit seinen Auftraggebern bleibt es kaum aus, daß ihm ganze Figurensätze geschenkt oder zu Spottpreisen überlassen und verrechnet werden. Eigens ein Kleingewerbe angemeldet, um ihre Sammlung zu vervollständigen und durch An und Verkauf zu finanzieren, hat auch die 35jährige Hausfrau Regine Maier aus Schorndorf bei Stuttgart. Frau Maier zählt zu den größten Sammlerinnen im Lande. Sie besitzt alle Dioramen, die Ferrero jemals herausgegeben hat und die heute mit bis zu 8 000 DM pro Stück in der Liste stehen. Sogar auf dem stillen Örtchen in ihrem Eigenheim hat sich ihre Eier Manie niedergeschlagen. Leichten Herzens könnte sie, wie sie bekundet, 20 000 DM für ihr Hobby ausgeben. Da solches dem Ehemann wenig behagt, begibt sie sich häufig samstags mit großen Figurenladungen auf Flohmärkte, um ihre Doubletten zu verkaufen zu Preisen, welche die dort anwesenden Profi Händler nicht immer freundlich stimmen.
Gewinnbringend nutzen lassen sich auch regionale Unterschiede in der Eier Versorgung. So gilt der Raum Berlin als Notstandsgebiet. Wolfgang erzählt: »Vor November 1989 konnte man Ü Eier ja nur in Westberlin bekommen. Nachdem dann die Mauer gefallen war und ab 1993 der große Boom über alle kam, gab es natürlich auch dort eine wachsende Nachfrage nach Figuren aus der Produktionszeit von vor 1989. Schließlich sammelte jetzt auch der ganze Osten mit. Aus dem unmittelbaren Umland konnte aber nichts in die Stadt nachfließen, und es entstand eine wahnsinnige Verknappung im Angebot. Entsprechend der riesigen Nachfrage wurden die Figuren doppelt so hoch gehandelt wie hier. « In dieser Zeit, so Almut, seien sie mindestens zehn Mal nach Berlin gefahren und hätten auf den Börsen dort alle ihre Ladenhüter abverkauft.

Auf die Frage, ob das momentane Überraschungs Ei Fieber ausreiche, um auch auf Dauer eine solide Geschäftsgrundlage abzugeben oder ob nicht doch bald eine Ermüdung eintrete, räumen beide ein, daß es seit einiger Zeit schon manchmal Gemunkel gebe, daß das Geschäft einbrechen könne, aber da Ferrero die Produktion von Serien begrenze, sei keine Explosion wie in anderen Sammelgebieten wie z. B. bei den Telefonkarten zu befürchten, wo der Markt so überhäuft wurde, daß die Sammler den Überblick verloren und auch die Lust, für ihr Hobby immer mehr aufzuwenden. Die Gefahren liegen eher in der rasanten Zunahme zwielichtiger Praktiken bei vielen Händlern und inzwischen auch nicht wenigen Sammlern und Kunden. Es scheint, daß das Ü Ei gar kein schlechter Indikator für den moralischen Pegelstand der neunziger Jahre im (Noch )Wohlstandsdeutschland ist. In diesem Sektor gehört ein Maß von Kleinkriminalität inzwischen zum Alltag, das nur deswegen hingenommen wird, weil es noch viel größere Mißstände als das organisierte Fälschertum gibt.

Echter Fuffziger für falschen Goofy

Daß Figuren oder Teile davon nachgemacht werden, wird heute in jedem Bericht über Ü Eier erwähnt. Zu den bekanntesten Fällen zählen die kopierten Flügel der Biene Maja eine lange Luftblase im Steckzapfen beweist, daß es sich um eine Fälschung handelt , das Hüpfseil Schlumpfinchens oder die Stelzen des Stelzenlaufschlumpfs. Kein Begriff macht sich jedoch der Laie vom Ausmaß des Fälscher Unwesens in der jüngsten Zeit. Als Händler empfehlen Almut und Wolfgang dringend, äußerste Vorsicht walten zu lassen: »Man muß nur genau und richtig hinschauen und am besten eine Original Figur als Vergleich danebenhalten.« Dann könne wenig passieren, auch wenn die Kopien heute viel besser und professioneller gemacht seien als noch vor Jahren. Gleichwohl habe es sich auf Flohmärkten schon eingebürgert, gefälschte mit echten Figuren dreist zu vermischen. Doch der Kunde hier wird immer im Nachteil bleiben, denn wenn er später den Betrug merkt, ist der Händler längst über alle Berge und jedes Reklamieren unmöglich. Um sich selbst schadlos zu halten, bleibe den Betrogenen als einzige Möglichkeit dann nur, die gefälschte Figur wiederum anderen unterzujubeln.
Natürlich wird in den Katalogen versucht, dem entgegenzusteuern, indem immer wieder neue Fälle und Tricks publik gemacht werden; doch schon mit deren Erscheinen sind die meisten Informationen wertlos, da die Fälscher sich innerhalb von Stunden auf das Nachmachen anderer Figuren umstellen. »Auch in den Zeitschriften steht zu wenig drin über die sich permanent wandelnde Fälscherszene«, bemerkt Almut. »Letztlich geht denen ja Geschäftsinteresse vor Aufklärungsinteresse. Die leben von ihren Anzeigenkunden, und das sind nicht immer ganz koschere Grossisten oder Versandhändler, die sie sich nicht verprellen wollen. «
Täuschend ähnlich wird im Augenblick das rote Ei unter dem Sprungbrett einer Schildkröte nachgemacht, wobei die Schraffur auf dem Ei oben jedoch viel gröber ausgefallen ist als beim Original. »Ein anderer soeben bekannt gewordener Fall«, erläutert Wolfgang, »ist die Kappe vom Goofy, einer Figur von 1989. Auch hier müßte sich unter seiner Mütze eine Kennungszahl finden. Wo diese Zahl fehlt, handelt es sich auf jeden Fall um eine Fälschung, aber wir haben uns sagen lassen, daß selbst die inzwischen nachgemacht wird. Generell kann man sagen: Von allem, was gut geht, existieren heute Kopien, so daß es in einer Preislage zwischen 40 und 80 DM eigentlich gar keine Figur mehr gibt, die noch nicht als Fälschung aufgetaucht wäre. Natürlich sind die Leute beim Stelzenlaufschlumpf inzwischen mißtrauisch, aber bei einem Goofy für 70 DM schauen die noch nicht so genau hin und glauben das eher.«

Die Vermutung des Händlerpaars, daß eine polnische oder russische Mafia hinter all dem stecke, die ihrerseits deutsche Händler im großen Stil beliefere, teilt Regine Maier allerdings nicht, zumindest nicht mit Blick auf den Stuttgarter Raum, wo sie sich am besten auskennt. Sie verfolgt im Augenblick andere Hinweise, die immer mehr auf eine Herkunft der Replikate aus dem Bereich der Dentaltechnik deuten; in solchen Labors sind ja optimale Bedingungen für das Fälschen von Kunststoffiguren gegeben. Auch ist sie zur Zeit mit einigen Freunden dabei, Beweise und Zeugenaussagen zu sammeln, um gegen einige auf Flohmärkten und Börsen gesichtsbekannte Vertreiber der heißen Ware vorgehen zu können. Erstmals hat auch die Firma Ferrero zugesagt, Maßnahmen gegen das organisierte Fälschertum aktiv mitzutragen. Es scheint, es ist dazu auch höchste Zeit.

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Autor: Dirk Schindelbeck
Datum: Dienstag, 19. Mai 2009 7:38
Themengebiet: Sammelfieber