Windelfaltung nach Hausmannsart

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(Erfahrungen aus der Vor-Pampers-Zeit)

© 2009 Dirk Schindelbeck

Wenn ich die Leinenwindel mittig falte
und gleich noch einmal quer, sodass vier Lagen (Fig. 1)
entstehen, kann ich es im Zweitschritt wagen,
die obren Lagen rauszuziehn (Fig. 2), erhalte

ein Dreieck oben, drunter ein Quadrat (Fig. 3);
nun wird das Ganze sorgsam umgedreht,
dies Viereck dann zu einem Stoffpaket
dreilagig eingewickelt (Fig. 4). Somit hat

das Baby an der Stelle, wo die Nässe
sich gern und häufig zeigt, ein Maximum (Fig. 5)
an Saugkomfort. Zufrieden schläft’s schon ein:

„Ja, ja, mein Baby, gell, du bist nicht dumm!”
So lässt es mich den coolen Vater sein,
der ich jetzt ein Sonett schreib oder esse.

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Einen umfangreichen Essay zum Sonett gibts hier.

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Autor: Dirk Schindelbeck
Datum: Mittwoch, 23. Juni 2010 12:17
Themengebiet: Liebe et al