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Dirk Schindelbeck » Blog Archiv » Eine Bank wie keine andere

Eine Bank wie keine andere

Eine Bank wie keine andere
140 Jahre Volksbank Freiburg. Ein historisches Lesebuch

Freiburg 2007, 168 Seiten (im Auftrag der Volksbank Freiburg, zus. mit H. Siebold), ISBN 9783923288519

Eine Bank wie keine andere ISBN 9783923288519

Am 30. Dezember 1866 fanden sich in Freiburg 83 weitsichtige Männer zu einer Solidargemeinschaft zusammen: Mit der Unterstützung des amtierenden Oberbürgermeisters gründeten Fabrikanten, Kaufleute, Handwerker und Händler die Freiburger Gewerbebank, die erste Kreditgenossenschaft in Südbaden, die sich an den genossenschaftlichen Ideen von Hermann Schulze-Delitzsch orientierte. Handwerk, Handel und Gewerbe schufen sich ein Instrument, um die Herausforderungen der Industrialisierung zu meistern.

Aus der Freiburger Gewerbebank entwickelte sich die Volksbank Freiburg als regionales Kreditinstitut zwischen Kaiserstuhl, Breisgau und Schwarzwald. Dieses historische Lesebuch erzählt die Geschichte der Bank von ihrer Gründung über das Kaiserreich, die Weimarer Republik, das “Dritte Reich” und den Aufbau der Bundesrepublik bis zu den Herausforderungen der heutigen Zeit. Zwei Weltkriege, Inflationen und Währungsreformen, Fusionen und die globalen Herausforderungen der Gegenwart haben die genossenschaftlichen Ideen nicht zerstören können. Wie vor 140 Jahren ist die Förderung ihrer Mitglieder der besondere Auftrag, ist die Volkabank “eine Bank wie keine andere”. Das historische Lesebuch ist zugleich ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Freiburgs.

Rezensionen

Bankhistorisches Archiv, 33. Jahrgang, Heft 2/2007
Am 30. Dezember 1866, also wenige Monate nach Beendigung des Deutschen Kriegs zwi­schen Preußen und Österreich sowie ihren jeweiligen Verbündeten ‑ und damit zugleich dem Ende des Deutschen Bundes ‑, gründe­ten 83 Freiburger Bürger eine gewerbliche “Vorschusskasse auf Schulze‑Delitzsch’scher Grundlage”, die fortan als „Freiburger Gewer­bebank“ firmieren sollte und im Jahr 1973 ihren heutigen Namen „Volksbank Freiburg e.G.“ er­hielt. Im Januar des Jahres 1867 nahm die Kre­ditgenossenschaft ihre Geschäftstätigkeit auf. Sie widmete sich vor allem der Förderung des Handwerks sowie Gewerbes und erweiterte sukzessive ihre Tätigkeit auf die Interessen des gesamten Mittelstandes. Die Mitgliederzahl stieg rasch; heute sind fast 44.000 Personen Mitglieder und damit zugleich Teilhaber der Bank. Wie sich die Zahl der Mitglieder und Kunden enorm erweiterte, so auch die Auf­gabenstellung der Bank, die über die städ­tischen Grenzen hinaus maßgebend für deren genossenschaftliches Umfeld und die Region Schwarzwald, Breisgau, Kaiserstuhl geworden ist. Sie hat den Schritt von der primär städtisch orientierten Freiburger Genossenschaftsbank zur regionalen mittelständischen Volksbank, hervorgegangen aus zahlreichen Fusionen ‑ unter anderem auch mit Raiffeisenbanken erfolgreich gemeistert.
Dieses „Historische Lesebuch“ zeichnet übersichtlich die verschiedenen Entwicklungs­linien der Bank nach, und zwar vielfach vor dem Hintergrund der allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Die Stu­die ist umfassend recherchiert, differenziert gegliedert und angenehm lesbar. Die Zitate, die die Ausführungen illustrieren, sind sorgfäl­tig ausgewählt. Obwohl im Zweiten Weltkrieg Quellenverluste eingetreten sind, konnten auch die Geschehnisse vor 1945 genau rekonstru­iert werden. Zahlreiche zeitgenössische Fotos und Faksimiles von Originalunterlagen, unter anderem aus Firmen‑, Privat‑ und städtischen Archiven, sowie Statistiken dokumentieren und ergänzen die Aussagen und vergegen­wärtigen bildhaft die Entwicklungsgeschich­te der Bank. Auch die komplexe Geschichte der Fusionen wird übersichtlich dargestellt. Von besonderem Interesse sind ebenfalls die Porträts und Viten der Gründer der Freiburger Gewerbebank. Es ist selten, dass die Grün­dungsgeschichte einer Genossenschaftsbank des 19. Jahrhunderts heute noch so anschau­lich rekonstruiert werden kann.
Dieses vorbildlich gestaltete Buch ist für alle, die sich für die Geschichte der Kreditgenossenschaften, die Hintergründe und Zusam­menhänge interessieren, eine empfehlenswerte und lehrreiche „Lektüre“.

Ludwig Hüttl

Damals. Das Magazin für Geschichte und Kultur
Dass der Jubiläumsband einer Bank nicht nur für deren Kunden und Mitarbeiter interessant sein kann, zeigt das historische Lesebuch von Heinz Siebold und Dirk Schindelbeck zum 140-jährigen Jubiläum der Volksbank Freiburg. Auf seine Kosten kommt auch, wer an Freiburger Stadtgeschichte, an der Wirtschaftsgeschichte der vergangenen 140 Jahre und natürlich an der Bankgeschichte allgemein interessiert ist. Nicht zuletzt aber überzeugt der aufwändig gestaltete Band durch eine Vielzahl von Fotografien, die Einblicke geben in die Arbeitswelten vergangenen Jahrzehnte. So zeigt die Aufnahme einer Lohnverrechnungsmaschine von 1927 nicht nur den langsamen Einzug von (mechanischer) Technik in den Alltag der Banken, sondern auch, dass dort zunehmend Frauen einen qualifizierten Arbeitsplatz fanden. Hintergrundinformationen zur politischen Geschichte betten das Thema ein. Wirklich ein Lesebuch im besten Sinn, auch für jene, die nicht Kunden der Freiburger Volksbank sind…

Uwe A. Oster
Archiv und Wirtschaft, 43. Jahrgang 2010 Heft 2, S. 95-97

Heinz Siebold u. Dirk Schindelbeck: Eine Bank wie keine andere. 140 Jahre Völksbank Freiburg. Ein historisches Lesebuch, Freiburg: Promo Verlag 2007, 168 S.; Heinz Siebold u. Dirk Schindelbeck: Unsere Bank am Kaiserstuhl. 140 Jahre Kaiserstühler Volksbank. Ein historisches Lesebuch, Freiburg: Promo Verlag 2008, 119 S.

Für Unternehmenshistoriker stellt sich bei Jubiläumspublikationen grundsätzlich die Frage, auf welche Art und Weise die Geschichte des jeweiligen Unternehmens dargestellt werden soll. Dies wird insbesondere dann zu einem Problem, wenn der Firmenstammbaum weit verzweigt ist und eine Vielzahl von Vorgängern bestanden hat. Beispielhaft dafür ist die Entwicklung des genossenschaftlichen Kreditwesens. Durch Fusionen und Übernahmen verringerte sich hier die Anzahl der selbständigen Kreditinstitute seit den 1950er Jahren dramatisch, insbesondere bei den Raiffeisenkassen im ländlichen Raum. Eine heute erstellte Jubiläumsschrift einer Volksbank oder Raiffeisenbank muss daher meistens die schwierige Aufgabe erfüllen, aus vielen einzelnen Unternehmensgeschichten ein großes Mosaik zusammenzusetzen und dabei nicht den roten Faden zu verlieren.

Vor dieser Herausforderung standen auch der Historiker Dirk Schindelbeck und der Wirtschaftsjournalist Heinz Siebold als Verfasser der Monographien zu den 140jährigen Jubiläen der Volksbank Freiburg und der Kaiserstühler Volksbank. In beiden Fällen galt es, die Geschichte von zusammen fast 40 Vorgängern, darunter viele kleine ländliche Raiffeisenkassen oder auch Waren und Milchgenossenschaften, zu integrieren. Zudem fusionierten 2002 die Volksbank Freiburg und die Kaiserstühler Volksbank, wobei letztere in ihrem Gebiet den alten Namen weiterführen durfte und auch einen eigenen Jubiläumsband bekam. Die Autoren entschieden sich beim Konzept ihrer “historischen Lesebücher” für einen weitgehend einheitlichen Aufbau beider Werke. Dabei wird allerdings im Wesentlichen lediglich die Geschichte des jeweils ältesten Instituts dargestellt, nämlich der Freiburger Gewerbebank bzw. der Volksbank Endingen. Die Entwicklung der vielen anderen Vorgängerbanken wird dagegen nur kurz im Anhang aufgezeigt. Die einzelnen Kapitel beider Monographien sind chronologisch gegliedert und orientieren sich bei der Einteilung an den Epochen der politischen Geschichte. So gibt es Kapitel zum Kaiserreich, zur Weimarer Republik, eine umfangreiche Darstellung der Zeit des Nationalsozialismus sowie Abschnitte zum Wiederaufbau und Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg und zur weiteren Entwicklung bis in die Gegenwart. Ergänzend dazu folgen Kapitel über Mitglieder und Kunden, Interviews mit einem Genossenschaftsexperten bzw. einem langjährigen Mitglied des Aufsichtsrats sowie Beiträge zum Genossenschaftswesen. Im Anhang finden sich kurze Darstellungen der vielen Fusionen sowie Auflistungen der Vorstände und Aufsichtsräte. Während bei der Abhandlung über die Kaiserstühler Volksbank kaum etwas über die Biographien der Vorstände zu erfahren ist, gibt es in der Arbeit über die Volksbank Freiburg immerhin ein eigenes Kapitel über die Gründer der Freiburger Gewerbebank. Die Freiburger Gewerbebank wurde 1866 durch 83 Freiburger Bürger gegründet, um Handel, Handwerk und Kleingewerbe in der traditionell industrieschwachen Stadt mit Krediten zu versorgen. Nach einem kontinuierlichen Wachstum in den ersten Jahrzehnten und einer existenzbedrohenden Krise 1935 folgte ab den 1950er Jahren die Expansion des Instituts durch Fusionen und die Errichtung neuer Zweigstellen in der Stadt Freiburg und im Umland. Neben den traditionellen Kunden wandte man sich nun auch verstärkt den Privatkunden zu. Mit dem Anstieg der Kunden- und Mitgliederanzahl erweiterte sich die Aufgabenstellung des Instituts ständig. Nach dem 1973 erfolgten Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Freiburg wurde der neue Name Volksbank Freiburg gewählt. Die Entwicklung der Volksbank Endingen verlief ähnlich, wenn auch im Zeichen des ländlichen Raums, insbesondere des Weinbaus am Kaiserstuhl. Dennoch ist die Kaiserstühler Volksbank “Eine Bank wie keine andere”. Die Genossenschaft wurde 1868 als “Vorschussverein mit Sparkasse Endingen” gegründet und expandierte ebenfalls seit den 1950er Jahren mit (zunächst fahrbaren) Zahlstellen in die Nachbardörfer. Bemerkenswert ist die bereits 1956 vorgenommene Umbenennung in “Kaiserstühler Volksbank”, die damit noch vor der großen Fusionswelle bei den Genossenschaftsbanken erfolgte. Schindelbeck und Siebold beschränken sich bei ihrer Darstellung nicht nur auf die Unternehmensgeschichte beider Volksbanken, sondern beziehen auch die Sozial und Gesellschaftsgeschichte mit ein. Bauliche Aspekte werden ebenso behandelt wie Veränderungen am Arbeitsplatz und bei den Beschäftigten sowie Gebiete wie Kultur- und Sportförderung und nicht zuletzt Werbung. Damit gelingt es ihnen auch, die Veränderungen in der Kreditbranche insgesamt zu zeigen. Obwohl keine Fußnoten und Quellen angegeben werden, ist die Arbeit durchaus wissenschaftlich fundiert, zumal offensichtlich auch Material aus Firmen , Privat und städtischen Archiven verwendet wurde. Beide Publikationen sind mit sehr vielen Abbildungen, Tabellen und ergänzenden Randtexten illustriert. Auf diese Weise erscheinen beide Werke aufgelockert und sind sehr ansprechend gestaltet, wirken bisweilen aber auch etwas überladen. Sowohl bei dieser Ausschmückung als auch beim Haupttext wird die (aus Sicht des Unternehmenshistorikers nicht unbedingt zu begrüßende) Konzeption des “historischen Lesebuchs” erkennbar: Die Autoren zeichnen die Geschichte der Institute vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen nach. Für die offensichtliche Zielgruppe (Kunden und Mitarbeiter) mögen dies hilfreiche Erläuterungen sein. Die Autoren weichen dabei allerdings manchmal zu weit von der Geschichte der beiden Volksbanken ab und verlieren sich bisweilen in politischen und wirtschaftlichen Ereignissen in Deutschland sowie in der örtlichen Sozial und Alltagsgeschichte. So lassen sich im Text häufig Sprünge zwischen der Entwicklung der Kreditinstitute und anderen Themen ausmachen, wobei die Unternehmensgeschichte häufig nur mitläuft oder manchmal auch geradezu untergeht. Dies mag zum Teil auf eine schlechte Quellenlage zurückzuführen sein, etwa für die Gründungsphase beider Kreditinstitute im Kaiserreich. Doch auch bei den zahlreichen Illustrationen findet sich das gleiche Problem. Diese nehmen nur selten Bezug auf die Volksbanken und informieren stattdessen mit allgemeinen Angaben über Preise und Währungen in verschiedenen Epochen, über Rüstungsproduktionen, Arbeitslosenzahlen und den Rebsortenanbau im Kaiserstuhl. So unterhaltsam Anekdoten mit lokalem Bezug auch sein mögen, so sehr wünscht man sich als Wirtschaftsarchivar dagegen Geschäftszahlen und Bilanzen. Diese tauchen dagegen nur vereinzelt auf.

Umso nützlicher erscheint daher die gelungene Darstellung der einzelnen Fusionen der Vorgängerinstitute anhand von Schaubildern und kurzen Texten im Anhang. Dadurch fällt es dem Leser leichter, einen Überblick über die komplexen Zusammenschlüsse zu behalten und die Entwicklung der Gesamtunternehmen nachzuvollziehen. Dieser Fusionsprozess vollzog sich bei beiden Volksbanken über mehrere Stufen: Im Zeitraum zwischen 1970 und 2000 wurden aus kleinen Genossenschaftsbanken mittelgroße Institute; die großen Zusammenschlüsse erfolgten dann bis 2003. Aus den ursprünglich städtisch bzw. ländlich geprägten Genossenschaften wurde schließlich eine regionale mittelständische Volksbank. Die Zielsetzung der Autoren, die Geschichte beider Volksbanken darzustellen und gleichzeitig einen Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Freiburgs bzw. des Kaiserstuhls zu leisten, darf auf jeden Fall als erfüllt gelten. An zwei Volksbanken wird hier exemplarisch die Entwicklung vieler Genossenschaftsbanken in Deutschland gezeigt, insbesondere die Konzentrationswelle ab den 1950er Jahren. Beide Werke mit ihrem Konzept des “historischen Lesebuchs” leisten weniger einen Beitrag zur allgemeinen Bankengeschichte als vielmehr zur lokalen Geschichtsschreibung im Breisgau. Als Zielgruppe wurde wohl in erster Linie an die Kunden und Mitarbeiter der Volksbanken gedacht statt an die Wissenschaft. Doch letztlich ist diese Entscheidung auch eine legitime und oft praktizierte Möglichkeit einer Jubiläumspublikation eines Unternehmens.

Simon Gonser, Offenbach am Main

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Autor: Dirk Schindelbeck
Datum: Montag, 26. Februar 2007 9:26
Themengebiet: Firmenchroniken, Publikationen