Zum Schillerjahr 2009

Nietzsche zählte  ihn unter “seine Unmöglichen” und nannte ihn den “Moraltrompeter von Säckingen”: Friedrich Schiller. Aus Anlass seines 250. Geburtstags in diesem Jahr habe ich mir erlaubt, zwei seiner peinlichsten Moralprahlverssequenzen satirisch zu kommentieren.

Beide Texte sind schon in den 70er Jahren verfasst worden, und zwar in der bei den deutschen Romantikern beliebten Form der aus dem romanischen Kulturkreis stammenden Glosse. Dabei werden Orginalverse zum Ausgangspunkt einer Art Exegese genommen, die jeweils am Ende einer aus zehn Versen bestehenden Strophe wiederkehren, aber nun freilich in einem anderen Licht erscheinen.

Glosse auf Schillers Ode an die Freude

Glosse auf Schillers Glocke

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Autor: Dirk Schindelbeck
Datum: Dienstag, 2. Juni 2009 9:55
Themengebiet: Deutschlandgedichte