Balladen und Eklogen
So geläufig und allgemeinverständlich uns das Wort Ballade ist, so selten und nur dem Spezialisten geläufig ist der Begriff Ekloge geworden. Dabei liegt kein geringer Teil der antiken Literaturproduktion in Form von Eklogen vor, angefangen von Werken des alexandrinischen Dichters Theokrit über die Gedichte der “goldenen Latinität” eines Vergil bis in die Spätantike hinein. Dass der Begriff bei uns nicht heimisch wurde, liegt sicherlich auch daran, dass man sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts eher auf den Begriff der Idylle zur Bezeichnung dessen, was Ekloge meinte, geeinigt hat.
Wie dem auch sei, bei der Ballade wie bei der Ekloge (resp. Idylle) handelt es sich um erzählende Gedichte. Im Gegensatz zur meist gereimten und strophisch einherkommenden Ballade sind Verseklogen in reimlosen Hexametern verfasst. Von beiden werden hier einige Stücke geboten. Weitere Balladen und Eklogen finden Sie unter den Deutschlandgedichten (z.B. “Der Wäschemann im Altenheim” u.a.), aber auch unter den Liebesgedichten (z.B. “Im Fortgeschrittenen-Tanzkurs”).
Balladen
Die Ballade vom Werbeberater Hans Domizlaff
Hänschen und Gänschen (Kinderlehrgedicht über gesellschaftliche Machtverhältnisse)
Eklogen
Daphnis und Chloe. Hirtengedicht aus dem Hochland der Peloponnes
Die Kinder und Landstreicher Silenus
Der Dauerhamster - ein Pädagogenprojekt