Vom alltäglichen Umgang mit Geschichtsbildern: Die 50er Jahre als HO-Modell

Aus: Gries/Ilgen/Schindelbeck: Gestylte Geschichte. Vom alltäglichen Umgang mit Geschichtsbildern, Münster 1989

Kapitel: „Von den Trümmerfeldern zum CDU‑Staat: Adenauer‑Ästhetik” (S. 116-128)

Hier finden Sie einen Artikel zur Modell-Theorie generell

© 1988 Dirk Schindelbeck

Kleiner Rundgang durch die Modellstadt:

50-er Jahre Modellstadt im Hobbyraum

50-er Jahre Modellstadt im Hobbyraum

Brandmauer und Milchbar

Brandmauer und Milchbar

Tankstelle mit Schrottplatz

Tankstelle mit Schrottplatz

Signalements der 50er: Haubenlaster und Sissi-Kino

Signalements der 50er: Haubenlaster und Sissi-Kino

„In den 50er Jahren,” heißt es in einem Werbeprospekt der Modellbau­firma Pola 1984, „gab es insbesondere in den Städten noch zahlreiche aus­gebrannte Hausruinen und Trümmergrundstücke… Mit Beginn des ungeheu­ren Baubooms in der 2. Hälfte der 50er Jahre verschwanden die Ruinen… Konrad Adenauer war der populärste Politiker jener Zeit.”[1]

Modellbausatz HO der Firma Pola: Trümmerruine mit Löffelbagger

Modellbausatz HO der Firma Pola von 1984: Trümmerruine mit Löffelbagger

Die solcheraxt als geschichtliche Fakten gehandelten Versatzstücke des Fünfziger‑Jahre‑Bildes wollen wir nun nach dem oben entwickelten semiotisch‑hermeneutischen Verfahren herausarbeiten. Wie in keinem an­deren Modellgebäude sind im Trümmergrundstück mit der zum Bausatz gehörigen Wahlplakatwand die Vorstellungen von den fünfziger Jahren im wahrsten Sinne plastisch vorgestellt. Denn hier wird nicht nur, wie in vielen andern Gebäuden der Serie, eine Momentaufnahme aus den fünfziger Jahren wiedergegeben, sondern ein ganzer Zeitabschnitt zur sinnfälligen Anschau­ung gebracht. Die Spannung, die zwischen der Ruine und dem Wahlplakat nur an diesem Ort so überzeugend inszeniert und gelöst werden kann, erhält ihre Qualität allein schon aus der zeitlichen Spanne von mindestens zwölf Jahren: von den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs, deren Folgen am „einstmals stattlichen Gebäude” in allen Details zu besichtigen sind bis zum Höhepunkt der Adenauerschen Macht im Jahre 1957: „Keine Experimente”. Somit ist die Ruine, obgleich noch Alltagsrealität, eigentlich nur noch das Zeichen für eine als abgelebt aufzufassende Zeit. Das Wahlplakat hingegen, das papierene Zeichen, hat eine ungleich höhere Realität, ist nicht bloße Ankündigung, vages Versprechen einer besseren Zukunft, sondern enthält schon deren Einlösung und Beglaubigung: Es geht aufwärts.[2]

Im stilisierten und dramatisierten Konterfei Konrad Adenauers[3] mani­festiert sich die Entwicklungsgeschichte der jungen Bundesrepublik, eben die „Adenauerzeit”. Besser als vor einer Trümmerkulisse hätte das Selbstverständnis jener Epoche nicht vorgeführt, als Denkmal gefeiert und von den heutigen Betrachtern genossen werden können: Das Ensemble exponiert sowohl die Abgrenzung zum Gestern als auch die Offenheit zur Zukunft. Eben diese Botschaft resultiert aus der geschickten Verkehrung von Rea­lität und Zeichen innerhalb des Modellarrangements: Das Fünfziger‑Jahre­-Zeichen ‚Adenauer’ regiert mit fast absolutistischer Dominanz die defizitäre Szene, es erscheint so als die geistige Regieanweisung zum Wiederaufbau. Daß hier auch Wahlzeit vorgestellt wird, tritt demgegenüber zurück, auch der Wahlkampf ist ‑ der heutige Betrachter weiß es ‑ längst zugunsten des Alten von Rhöndorf entschieden. Die Dominanz des Adenauerporträts wird durch die spezifischen Eigenschaften des Modellbausatzes noch verstärkt: Ein im kleinen Maßstab von 1:87 wiedergegebenes Stück Wirklichkeit ver­zerrt das Verhältnis zwischen einem Kopf‑ und einem Textplakat. Was in zweifellos korrekter gegenseitiger Maßstäblichkeit wiedergegeben ist, manipuliert gerade deshalb die perspektivischen Wahrnehmungsmöglichkeiten des Betrachters‑ Je mehr die Texte zu reinen Marginalien schrumpfen, umso mehr wird das Adenauerbild zum alles beherrschenden Signal. Die so deter­minierte Optik wird durch Heidrun Abromeits Analyse der Wahlwerbung untermauert: „Allein ein formaler Vergleich der ersten mit den letzten Bun­destagswahlkämpfen (macht) … die zunehmende Bedeutung des Prinzips ‚Verpackung statt Inhalt’… deutlich: das Textplakat ist dem Kopfplakat oder dem Großplakat mit aufwendigen Stimmungsbildern gewichen?”[4] (vgl. hierzu auch: Wahlplakate im historischen Wandel)

Wie wichtig das Signal ‚Adenauerkopf’ im Szenaxio ist, läßt sich er­messen, wenn wir uns das Trümmergrundstück einmal ohne Plakatwand und Bagger denken. Ohne deren zeitliche und örtliche Verankerungen wäxe das zerstörte Haus nur ein sinnfälliges Symbol für Krieg. Auch sein geo­graphischer Ort wäre nicht eindeutig in der Bundesrepublik zu lokalisieren, es könnte ebensogut in einer vom Krieg heimgesuchten Stadt eines ande­ren Landes stehen. Plakatwand und Bagger indessen deuten die Ruine im positiven Sinne um, verorten sie im Westen, geben ihr das Gepräge des Überwundenen und laden sie mit Hoffnung auf, ja machen es möglich, daß sie heute als ein Stück unserer Legitimation und Identität angesehen werden kann. Das Dritte Reich, so müssen wir die Botschaft des Trümmerbildes ver­stehen, ist zwar visuell in Rudimenten noch vorhanden, wird jedoch kaum mehr wahrgenommen. Im Alltag ‑ symbolisiert durch das Zeichen ‚Bagger’­ - hat besessene Arbeit das Wissen um die Greuel von Nationalsozialismus und Krieg längst verdrängt und zugedeckt. Für die Verdrängung im imma­teriellen Bereich stehen ‑ wie zu sehen ‑ neue beruhigende Ikonen und die Gesetzestafeln des Neuen Bundes. Wird auch noch ein gewaltiges Stück an Aufbauarbeit zu leisten sein, das für die Trümmerjahre relevante Aufräum­werkzeug (Löffelbagger[5]) ist einsatzbereit, der personifizierte Konsens (Adenauer) trägt. Somit unterstreicht paradoxerweise gerade das defizitäre Szenario besonders entschieden die Stabilität der Verhältnisse im westlichen Deutschland der fortgeschrittenen fünfziger Jahre. Die Bild gewordene Sou­veränität des Kanzlers ist somit zugleich auch die nach 1955 real erreichte Souveränität der Bundesrepublik. Im Inneren politisch stabil, ökonomisch prosperierend, ins westliche Bündnis eingebettet, sind die entscheidenden, bis heute geltenden Weichenstellungen vollzogen.

Aufgrund dieser durchgängigen Entwicklungslinien können wir heute al­lein im Adenauer‑Bild Kontinuität und Identität (wieder) finden, „…so be­wußt und sorgfältig geplant war die Verknüpfung Adenauers … und darüber hinaus die Identifizierung der gesamten CDU nicht nur mit den materi­ellen Erfolgen der Bundesrepublik, sondern mit der Bundesrepublik über­haupt?”[6] Schon deswegen war “im Wahlkampf für die Christlichen De­mokraten wohl das zugkräftigste Argument die Persönlichkeit des 81-jährigen Bundeskanzlers.”[7] Pointierter: „Der Kanzler… wurde zum Programm der Partei.”[8] Heidrun Abromeit zeichnet die Stilisierung Adenauers zum Markenartikel bei gleichzeitiger inhaltlicher Entleerung nach: „Während die CDU‑Forderung ‘Keine sozialistischen Experimente’ 1953 immerhin noch einen konkreten Gegner nannte, wurde die 1957 und 1961 in ex­tenso gebrauchte Formel ‚Keine Experimente’ zum Musterbeispiel für die Beschwörung des Status quo.”[9] Obgleich formal negativ, ist somit auch die Aussage “Keine Experimente” in Verbindung mit dem Kanzler‑Porträt im mentalen Verständnis der fünfziger Jahre die kaum mehr zu überbietende Affirmation schlechthin.[10] „Die magische Beschwörung des Immergleichen impliziert die Zufriedenheit des ‘Was wir haben, wissen wir’ (CDU‑Slogan 1957).”[11] „Von diesem Selbstverständnis her ist es nur konsequent, …auch in der Werbung dem Wähler die Identität von Sache, Leistung und Person zu suggerieren?”[12]

Die bereits angesprochene Negativzeichnung des politischen Gegners machte auch vor Diffamierungskampagnen nicht halt, wie das bekannte FDP‑Plakat zeigt: „Wo Ollenhauer pflügt, sät Moskau!” Dabei war es weniger die FDP, sondern vornehmlich Adenauer, der mit der regelmäßigen Beschwörung der kommunistisch‑bolschewistischen Gefahr den geschicktesten Stimmenfang betrieb. Im Modellbausatz jedoch spielen diesen wichtigen Part seiner Po­litik andere für ihn, erscheint von solcher Schmutzarbeit unberührt und als der hehre Übervater.

Ein Blick auf die Wahlkämpfe der fünfziger Jahre fördert andere als die im Modell angelegten Implikationen zutage: Der Modellhersteller hat im Sinne historisch‑korrekter Rekonstruktion eines bestimmten Zeitpunk­tes Geschichtsfälschung betrieben. Die beiden anderen Plakate datieren aus den Wahlkämpfen von 1953 (FDP) und 1949 (SPD) und stellen im Verhält­nis zur selbstbewußten „Keine Experimente”‑Parole längst überwundene Befindlichkeiten und Zeitquerschnitte dar. So wurde der Wahlkampf 1949 fast ausschließlich „im Zeichen der Wirtschaftspolitik”[13] geführt, wovon noch das Sprachspiel ‘Millionen‑Millionäre’ auf dem SPD‑ Plakat zeugt. 1953 hingegen waren es nicht wirtschafts‑, sondern außenpolitische The­men, die den Wahlkampf bestimmten. „Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau!”[14] war der Hauptslogan der CDU: „Ollenhauer bedeutet ein Experiment…. Adenauer bedeutet Gewißheit. Die Gewißheit der fort­schreitenden Stabilisierung unserer gesamten Lebensverhältnisse” (CDU­-Inserat 1953). Wie sehr die FDP, die ja dann auch Koalitionspartner der Union wurde, ihren Wahlkampf 1953 auf die CDU hin ausrichtete, zeigt das Modell: „Wo Ollenhauer pflügt, sät Moskau”. Auch hinsichtlich der Ent­wicklung vom Textplakat (SPD 1949) zum Kopfplakat (CDU 1957) nimmt das FDP‑Plakat eine Mittelstellung ein. Das auffälligste CDU‑Plakat des Wahlkampfs 1953 „Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau” zeigte noch nicht, wie dann vier Jahre später, das überlebensgroße Porträt des Bundeskanzlers und Spitzenkandidaten, sondern versuchte ebenfalls, den diffammierenden Slogan visuell umzusetzen: Stilisierte Wege liefen auf die hinter einer Mauer lauernden Augen eines zur Fratze erstarrten Gesichts zu. Die an die Darstellungen im „Stürmer” angelehnte Skizzierung des so­wjetischen Untermenschen, gekennzeichnet durch Soldatenmütze und Stern belebte latent vorhandene antirussische Ressentiments und drängte die so als Vaterlandsverräter abgestempelte SPD in die Defensive. Zudem verhiel­ten sich die Sozialdemokraten im Wahlkampf 1953 psychologisch äußerst dilettantisch. Ihr bekanntestes Plakat „zeigte in mehrfarbiger Reproduk­tion den Kopf Erich Ollenhauers. Der Text lautete ‚Statt Adenauer Ollen­hauer’”.[15] Mit der namentlichen Nennung des Gegenkandidaten auf den eigenen Plakaten wurde so eine der grundlegendsten Regeln der Werbung überhaupt mißachtet. Auch ein anderes SPD‑Plakat aus diesem Wahlkampf dürfte kaum wirkungsvoller gewesen sein, bezog es sich doch auf eine auf der politischen Bühne nicht mehr agierende Figur, den 1952 verstorbenen Kurt Schumacher: „Kurt Schumacher mahnt: Wählt Sozialdemokraten?”

Hingegen trat im Wahlkampf 1957 das Reizwort ‚Moskau’ deutlich in den Hintergrund[16], die „’freundliche Welle’ …als die Angleichung an den in der Markenartikelwerbung seit langem sich abzeichnenden Trend, negative Appelle zu vermeiden und statt dessen das Produkt … möglichst ‚strahlend’ erscheinen zu lassen[17], hatte sich endgültig durchgesetzt. Wie austauschbar inzwischen die Generalparolen ‚Keine Experimente!’ (CDU) und ‚Sicherheit für alle!’ (SPD) geworden waren, zeigte sich sogar daran, daß die Union ihren Verteidigungsminister Franz Joseph Strauss als einen der ‚Männer um Adenauer’ mit dem Slogan der SPD vorstellte. Die CDU hatte es längst nicht mehr nötig und war auch nicht geneigt, sich auf Debatten mit irgendwelchen Gegnern einzulassen. So wurde ihr Wahlkampf „nach dem kommerziellen Grundsatz geführt: ‚Persil spricht nur von Persil’”[18]

Vier Jahre zuvor war Adenauer noch nicht die Über‑ und Integra­tionsfigur der Bundesrepublik: man denke nur an die 1953 eingegangene Koalition mit FDP, DP (Deutsche Partei) und BHE (Bund der Heimatver­triebenen und Entrechteten), deren Hilfe die CDU für die geplanten Verfas­sungsänderungen benötigte, die zur Durchführung der Wehrpolitik notwen­dig waren”[19]. Der Wahlkampf 1953 hatte im Zeichen schärfster Konfron­tation gestanden und Adenauer hatte sich nicht gescheut, zum Mittel der Diffamierung des Gegners zu greifen, indem er zwei SPD‑Abgeordneten un­terstellte, Wahlkampfgelder von der SED erhalten zu haben (was er später, als die Wahl für die CDU erfolgreich ausgegangen war, „mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns” zurücknahm[20]. Erst nachdem die entscheidenden Schritte in Richtung Wiederbewaffnung und Westintegration in der zwei­ten Legislaturperiode irreversibel unternommen waren, wurden die kleine­ren Parteien des konservativen Flügels für Adenauers Politik redundant. Gleichzeitig festigte sich des Kanzlers Position Mitte der fünfziger Jahre entscheidend.

Theo Schiller hat „das Rennen zum ‚CDU‑Staat’” in den fünfzi­ger Jahren analysiert und herausgestellt, daß vor allem auf Länderebene das noch breite Parteienspektrum und eine damit vdrbundene ständige po­litische Differenzierung „Adenauers starke Position in der Bundespolitik… durchaus labil erscheinen lassen (mußte). (Man) wird die Sammlung und Ni­vellierung der verschiedenen konservativen Strömungen unter dem Banner der Christlich‑Demokratischen Union als den markantesten Entwicklungs­prozeß im Parteienspektrum der fünfziger Jahre bezeichnen müssen.”[21]

1957 war es soweit: „Plötzlich über Nacht (stand) das ganze Land mit dem weißen Adenauerplakat in Blüte… die Bundesrepublik (erschien) wie die Braut der CDU.”[22] Und die FDP, die sich auf unserer Modell‑Plakatwand noch massiv gegen die angeblich von Moskau gesteuerten Sozialdemokra­ten wendet, wird 1957 in Wirklichkeit zu deren engstem Verbündeten. Ihr Spitzenkandidat Maier (im Wahlkampf 1957 wie Ollenhauer und Adenauer als Kopfplakat mit der Parole „Auf ihn kommt’s an!” präsent) warnte die Wählerschaft eindringlich vor der Union und deren Bestreben, „die totale Machtergreifung im Staat”[23] vorzubereiten. Ihr Wahlkampfleiter Döring sah in Adenauer gar „die größte Gefahr für die deutsche Demokratie seit Hitler”.[24]

Stellt also das Modell hinsichtlich der korrekten Rekonstruktion einer historischen Situation eine Geschichtsklitterung dar, so wird doch anderer­seits ein reales und zugleich sehr dynamisches Bild von den Veränderungen der Zustände während der fünfziger Jahre entworfen, in dem Konsolidierung und Wiederaufbau durch drei Wahlkampfperioden hindurch als fortlaufen­des Ereignis inszeniert sind. Auch die rapide fortschreitende ökonomische und politische Bindung in das westliche Bündnis soll so suggeriert werden. Aus dieser Sicht ist ‚Keine Experimente’ unter dem Bildnis ‚Adenauer’ die übergreifende Generalformel, die sowohl die Abkehr von wirtschaftlichen als auch von außenpolitischen Experimenten meint, wie sie die Wahlkämpfe zuvor jeweils einseitig bestimmt hatten. ‚Keine Experimente’, das ist der Weg der CDU/CSU und das ist der im Modell umgesetzte modellhafte Aufstieg der Bundesrepublik selbst. Demgegenüber, so bedeutet uns die Plakatwand, ist das von Moskau gesteuerte ‚Experiment’ eines kommunisti­schen Deutschland bereits gescheitert. Die dortige Planwirtschaft wird auch nach Jahrzehnten noch nicht in der Lage sein, die Trümmergrundstücke vollständig zu beseitigen und den Neuaufbau ins Werk zu setzen. Dort wird es auch in den achtziger Jahren noch mancherorts so aussehen wie hier in den fünfzigern.

Detailansicht

Detailansicht

Das vor der Trümmerruine drapierte Adenauer‑Plakat als Zeichen für „Aufstieg” weist Haus und Grundstück so als einen Raum aus, in den die Dynamik der fünfziger Jahre bildhaft eingeht. Das Haus ist darüber hinaus aber auch ein komplexes Raum‑Zeichen für deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert insgesamt. Wie das Eingangsportal erkennen läßt, stammt das Gebäude aus der Gründerzeit des Zweiten Reiches, der 1871 instal­lierten Hohenzollernmonarchie. Es deutet somit auf jenen Kanzler, der so gern und so oft mit Adenauer verglichen wird: Bismarck. Die ersten zwan­zig Jahre des Kaiserreiches waren ebenfalls eine Aera wirtschaftlichen Auf­schwungs und steigenden Selbstbewußtseins vor allem der besitzbürgerli­chen Schichten in den großen Städten, der Händler und Gewerbetreiben­den, die die Hauptnutznießer des enormen Anwachsens der Bevölkerung in den städtisch‑industriellen Ballungszentren werden. Wie in den fünfziger Jahren sind die Bedingungen für das Enstehen der soziologischen Klasse der Neureichen günstig. Nietzsche konstatiert als mental vorherrschende Zeitströmung ein „Bildiingsphilistertum”[25], die großbürgerliche Attitüde wird gepflegt und die Gestaltung der Hausfassaden soll Kunstverstand und Lebensart der Bewohner dokumentieren. Ganze Kunstindustrien sind damit beschäftigt, das steigende Bedürfnis nach Fassadenzierraten wie Stuckblend­giebeln, Gesimsen, mythologischen Figuren zu befriedigen.[26] Ist solche ‚Kunst’ auch bereits zur käuflichen Konfektionsware herabgesunken, wird doch das Bedürfnis nach Demonstration des Aufstiegs ausgelebt. Auch der Sieg der Nation über Frankreich wird als ein Sieg der eigenen überlege­nen Kultur begriffen und entsprechend genossen. Davon kündet die vergan­gene, für die fünfziger Jahre anachronistisch anmutende Pracht der Haus­fassade. Selbst noch die Ruine strahlt die Gestik des großdeutsch Repräsen­tativen aus. Man stelle sich ein einfaches, in seiner Schlichtheit neutrales Haus vor: die kontrapunktisch zur Adenauer‑Ikone sich entfaltende Bot­schaft hätte die mentale Verknüpfung der Biographie des Kanzlers mit der “groß”‑deutschen Geschichte der letzten achtzig Jahre vor diesem Hinter­grund nicht transportieren können. Die noch vorhandenen Fassadenzüge des Hauses korrespondieren ja mit den skizzierten Gesichtszügen des Alten. In seinem Geburtsjahr (1876) könnte auch das Haus entstanden sein.[27]

Denken wir uns zum Beispiel anstelle des Kanzlers seinen Wirt­schaftsminister, so wäre dieser physiognomische Dialog zwischen Haus­und Gesichtskonturen nicht möglich: Erhard ist ausschließlich ein Nach­kriegsphänomen. Nichts könnte die konturlose Teigigkeit seines Gesichts von den Turbulenzen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, wie sie sich in Adenauers Zügen förmlich eingegraben haben, erzählen.

Des Alten Gesicht hingegen spiegelt Beharrlichkeit und Ausdauer wider, wobei die Gesetze des Alterns nach menschlichen Maßstäben außer Kraft gesetzt scheinen. Dieser Mann hat es mit Geschick und eiserner Disziplin verstanden, Zeiträume zu überdauern, bis die Zeitzeichen ihm günstig wur­den. Das Haus aber, das steinerne Monument, liegt jetzt in Trümmern, ist als Symbol großdeutscher Herrlichkeit mit deren letzten Vertretern zugrunde gegangen. Wieviel Hakenkreuzfahnen mögen da wohl aus den Fenstern des Hauses gehangen haben bei den Paraden, den Aufmärschen? Wieviel Hoff­nung auf Schutz und Unterschlupf mag das Haus gleichzeitig den Verfolgten und Bedrohten des Regimes gegeben oder verweigert haben? Und wieviel beklemmende Geborgenheit fanden seine Bewohner in seinen Kellerräumen während der Bombennächte des Krieges?

Jeder der Älteren, die die Vergangenheit er‑ und durchlebt haben, gleich ob sie sich als mitverantwortlich empfinden oder nicht, werden die Trümmer als finalen Zustand und sinnfälliges Endergebnis des verlorenen Krieges begreifen. Ernst Schnabel, der für sein Hörspiel „Ein Tag wie mor­gen. 29. Januar 1947″ Tatsachenmaterial aus 30.000 an den NWDR gesand­ten Tagebuchnotizen verarbeitete, zitiert die Ruinengedanken einer „schrei­benden Frau”: „Hast Du gedacht, daß so was in den Häusern drin gewesen ist? Auch die Ruinen haben drin gesteckt. Das Furchtbare ist, daß man jetzt erst merkt, daß die Ruinen in den Häusern warteten und wir haben drin ge­lebt und habens nicht gemerkt.”[28] Für die Generation der Kinder und Heranwachsenden aber haben die Ruinen kaum die vergangene und wohl noch weniger diese symbolische Aufladung, sondern sind ihre sie unrnittel­bar umgebende Wirklichkeit, in der sie aufwachsen.[29] Also erobern und erproben sie sie als Abenteuerspielplatz: “Zunächst einmal, daß ausgenutzt wurde, was vorhanden war. Nämlich Trümmer. Es war ein herrliches Gebiet, wo man sich verstecken konnte, …wo man sich der Beobachtung der Erwach­senen entzog, …wo man wieder sein eigenes Reich aufbauen konnte?”[30]

Ruinen werden zu den wichtigsten Sozialisationsräumen für die Kinder, hier sammeln sie prägende (Über‑)Lebenserfahrungen, Ruinen sind daher die nächsten Raum‑Zeichen ihrer Hoffnungen. Nicht nur wird hier die Freiheit genossen, die wegen der beengten Wohnsituation zu Hause nicht auszule­ben ist, hier ist auch das Material zu finden, das auf den schwarzen Markt getragen und eingetauscht werden kann: „…da suchte man also auch nach Buntmetall und nach Bomben und Waffen…”[31]

Fund‑ und Beutegut aus den Trümmerfeldern verschaffen dieser Kin­dergeneration wie keiner anderen gegenüber den Erwachsenen eine Macht­position. Auf die von ihnen erbrachten Leistungen zur täglichen Lebens­bewältigung, auf ihr Organisieren und ihre Mitarbeit kann von den Familienangehörigen nicht verzichtet werden.[32] ‚Spielen’ im Sinne eines vidierbaren und folgenlosen Probehandelns (noch dazu in dafür besonders vorgesehenen und kontrollierten Räumen wie Kindergärten, Schulen, Jugendzentren) hat diese Generation nie lernen können. „Die Kinder (waren) nicht wie heute aus dem Lebenszusammenhang der Erwachsenen ausdiffe­renziert, Arbeit und Spiel waren nicht eindeutig voneinander getrennt.”[33]

Neuheit 1985: Der Epochentransporter

Modell-Neuheit 1985: Der Epochentransporter

Umso mehr ist die plastische Rekonstruktion einer solchen Trümmer­szene heute ein Spiel‑ und Freizeitspaß, der vorwiegend von den Jüngeren, deren Sozialisation erst während der fortgeschrittenen fünfziger Jahre er­folgte, ausgeübt wird. Mit der Beseitigung der größten Wohnungsnot und gleichzeitig mit den sich wiederherstellenden (klein)bürgerlichen Familien­vorstellungen in der Bundesrepublik änderte sich die Lebenswelt der Kinder entscheidend. Je mehr die Erwachsenen wieder die Außenwelt beherrschten, desto mehr wurden die Kinder in kontrollierte Bereiche zurückgedrängt: ‘Spielen’ als disziplinierte und lautlose, als saubere, selbstgenügsame und folgenlose Beschäftigung in (noch) engen Räumen wurde zur vorherrschen­den Kindheitserfahrung vor allem in den während der fünfziger Jahre durch die Entwicklung von der reinen Produktions‑ zur Dienstleistungsge­sellschaft anwachsenden Angestellten‑ und Beamtenhaushalten. 1958 be­schrieb Eberhard Schulz den deutschen „Menschen der Nachkriegszeit” als Prototyp des Angestellten, ausgestattet mit hoher Anpassungsfähig­keit und feinem Gespür für die eigenen (Kompetenz‑) Grenzen innerhalb wohlfunktionierend‑hierarchischer Machtstrukturen wie Banken oder Ver­waltungen. Kennzeichen des Angestellten ist aber auch sein hochgradig ent­wickelter Realitätsverlust: „Er ist nie primär mit der Materie verbunden, faßtweder Hammer noch Metall und prüft nur selten die Artikel, die in ab­strakten Zahlen auf seinem Papier verhandelt werden?”[34] Den Verlust von Außenrealität bildhaft in Innenräumen zu kompensieren und dabei höchste Sauberkeit und maßstäbliche Disziplin walten zu lassen: Noch heute spiegeln die mentalen Strukturen des erwachsenen Modellbauers durchgängig jene Sozialisationserfahrungen wider, die seinen Kindheitsverlauf in den fünfzi­ger Jahren einst prägten. Der eigene Kellerraum oder das Arbeitszimmer wird, als Modellwelt ausstaffiert, so zum Projektionsraum einer verlorenen oder sogar nie besessenen Außenrealität. Ein Bekenntnis wie das folgende, einem Sonderheft der Modell‑Auto‑Zeitschrift entnommen, dokumentiert, wie wichtig für diese Generation Modelle als Zeichen und Medium für (ver­lorene) Wirklichkeit sind: „Wenn heute die 30‑40‑Jährigen (als Käufer­schicht) dominieren, so bedeutet dies doch wohl, daß man nach etwa 25 bis 30 Jahren wieder in diese Zeit zurückfindet anhand alter, noch vor­handener eigener Modelle der Fahrzeuge, die einen selbst wohl mitgeprägt haben?”[35] „Man blättert in alten Zeitschriften, stößt auf Bilder vergan­gener Jahre und im nächsten Augenblick ist die Erinnerung wieder da: ‚Ja so

Der Autor 10-jährig, traumversunken mit Modellauto

Der Autor 10-jährig, traumversunken mit Modellauto

einen habe ich als Modell auch mal gehabt.’ Ich schwelge dann meist, den Wiking Gesamtkatalog vor der Nase, in Erinnerungen. Wie wir 1948, eben neunjährig, vom ersten Taschengeld, fünfzig Pfennig im Monat, die ersten Modellautos kauften und damit stunden‑, ja tagelang traumverloren gespielt haben. Später, nach einer gewissen Aufstockung unserer Bezüge, konnten wir uns schon mal einen Traktor mit Anhänger oder einen Dodge­-LKW leisten?”[36] Modelle als unverzichtbares Mittel und Material für die Projektionsräume von Wirklichkeit und Geschichte: Die Ähnlichkeit mit Ina Maria Greverus’ Definition von ‚Heimat’ als Satisfaktionsraum ist frappie­rend.[37]


[1] so der Begleittext des Modellherstellers Pola im Neuheiten‑Prospekt 1984
[2] Wie krankhaft indessen die Es‑geht‑aufwärts‑Stimmung dem kritischen Zeitgenossen Ende der fünfziger Jahre erschien, dokumentiert H.M. Enzensbergers Gedicht “Landesspra­che”: “Was habe ich hier zu suchen, in dieser Schlachtschüssel, diesem Schlaraffenland, wo es aufwärts geht, aber nicht vorwärts”, in: H.M. Enzensberger: Dreiunddreißig Gedichte. Stuttgart 1981, S. 9‑13, S. 9.
[3] Ein österreichischer Künstler wurde mit der Aufgabe betraut, das Bildnis Adenauers „zu dramatisieren und zu verjüngen” (Kitzinger, S. 80). Das Ergebnis seiner Bemühungen erregte sowohl bei der Wahlkampfleitung als auch der CDU‑Basis helle Begeisterung.
[4] H. Abromeit: Das Politische in der Werbung. Wahlwerbung und Wirtschaftswerbung in der Bundesrepublik, Opladen 1972, S. 63
[5] Abgesehen davon, daß die Epochenwahrnehmung und ‑verifizierung des Modellbauers vorwiegend über technische Momente abläuft („…damals kamen stark sogenannte Löffel­bagger zum Einsatz”, zit. Pola‑Prospekt 1984; oder ein bestimmter LKW‑Typ wird als der „Aufbauhelfer” gehandelt), ist der Bagger ein kleiner Fetisch. Einzeln ist das Modell auf dem Markt seit fast zwanzig Jahren nicht mehr erhältlich; der Modellbauer und Sammler wird sich deswegen auch persönlich berührt und an die Zeit seiner Kindheit erinnert fühlen, als er noch nicht das Geld hatte, den Bagger zu erstehen. Mit dem Kauf dieses Bausatzes bietet sich ihm nun im nachhinein die Gelegenheit, sowohl seine Kindheit wieder aufleben zu lassen als auch seine Modellautosammlung vervollständigen zu können.
[6] U.W. Kitzinger: Wahlkampf im Westdeutschland. Eine Analyse der Bundestagswahl 1957, Oxford 1960, S. 71
[7] so M.L. Müller: Der gesinnungsmäßige Standort westdeutscher Tageszeitungen und die Bundestagswahl 1957. Berlin 1961, S. 43
[8] W. v. Sternburg: Adenauer. Eine deutsche Legende, Frankfurt/M. 1987, S. 158
[9] Abromeit (1972), S. 67
[10] s. auch R.Gries/ V.Ilgen/ D.Schindelbeck: „Mach mal Pause!”; „Keine Experimente!” Die Ära Adenauer: Zeitgeschichte im Werbeslogan, in: Journal Geschichte Nr. 3/1989
[11] zit. Abromeit (1972), S. 69
[12] ebda, S. 103
[13] V. Laitenberger: Ludwig Erhard. Der Nationalökonom als Politiker. Göttingen/Zürich 1986,S.77
[14] Variiert und mit schäxferer Kennzeichnung des politischen Gegners lautete der Slo­gan auch: „Alle Wege des Sozialismus führen nach Moskau”; entsprechend hieß es 1953 noch: „Keine sozialistischen Experimente”. Vgl. auch G. Müllers linguistische Analyse: Das Wahlplakat, Tübingen 1978, S. 204: „Das Plakat wäre unwirksam, wenn nicht eine Mehrheit bei Marxismus SPD assoziierte… Zwei verschiedene Paraphrasen dieses Satzes (können) mitgedacht werden: „Von der SPD führen Verbindungen nach Moskau (‚Die SPD ist fremdbestimmt, Teil eines internationalen Komplotts’) ‑ Die Politik der SPD führt zu Moskauer Zuständen (‚Die SPD ist politisch naiv gegenüber der Gefahr einer kommunistischen Diktatur’)”
[15] W. Hirsch‑Weber/K. Schütz: Wähler und Gewählte. Eine Untersuchung der Bundes­tagswahlen 1953, Berlin/Frankfurt/M. 1957, S. 78
[16] Am schärfsten noch im Slogan: “Moskau befiehlt: Stürzt Adenauer”. zit. Abromeit (1972), S. 97
[17] Abromeit (1972), S. 69. Die Strukturgleichheit von politischer und Markenartikelwer­bung ergibt sich schon zwangsläufig aus der Tatsache, daß dieselben Agenturen die Wer­bestrategien entwickeln und durchführen; s. das Kapitel über den Coca‑Cola‑Mythos.
[18] Kitzinger (1960), S. 70
[19] H. Kaack: Geschichte und Struktur des deutschen Parteiensystenis, Opladen 1971, S. 222
[20] vgl. Wahlkampf ohne Wahrheit. Verleumdungen als Wahlhelfer der CDU, Bonn 1957
[21] T. Schiller: Parteienentwicklung. Die Einebnung der politischen Milieus, in: Bänsch (1985), S. 37‑48, S. 42
[22] Kitzinger (1960), S. 80
[23] ebda., S. 126
[24] ebda.
[25] Nietzsche hat in seinen „Unzeitgemäßen Betrachtungen” das Bildungsphilistertum als die mental vorherrschende Zeitströmung der Gründerjahre scharf kritisiert: „Es kann nur eine Verwechselung sein, wenn man von dem Siege der deutschen Bildung und Kultur spricht, eine Verwechslung, die darauf beruht, daß in Deutschland der reine Begriff der Kultur verloren gegangen ist.” in: F. Nietzsche: Unzeitgemäße Betrachtungen I, Stuttgart 1964, S. 7
[26] s. dazu auch den Baedeker‑Städteführer “Berlin und Potsdam” von 1880, in dem ein (in der Auflage von 1878 noch nicht enthaltenes) Kapitel “Die Berliner Kunst‑Industrie” hervorhebt: “Ein nachhaltiger Aufschwung in grösserem Umfange trat… erst ein, als man bei wachsendem Wohlstande anfing, grösseren Werth auf den dekorativen Ausbau und die innere Einrichtung der Gebäude zu legen_» in: Baedekers Berlin und Potsdam (zuerst 1880) Berlin 1974, S. 5.
[27] Ortssignifikanzen und K. Adenauer; vgl. dazu W. Loth: Adenauers 071 in der deutschen Geschichte, in: J. Foschepoth (Hrsg.): Adenauer und die deutsche Frage, Göttingen 1988, S. 271‑288
[28] E. Schnabel: Ein Tag wie morgen. 29. Januar 1947, 1. Februar 1950. Zwei Collagen, Stuttgart 1971, S. 62.
[29] Vgl. auch H. Zeiher: Die vielen Räume der Kinder. Zum Wandel räumlicher Lebensbe­dingungen seit 1945, in: U. Preuss‑Lausitz (Hrsg.): Kriegskinder, Konsumkinder, Krisen­kinder. Zur Sozialisationsgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg. Weinheim/Basel 1983, S. 176‑195
[30] Y. Schütze/D. Geulen: Die „Nachkriegskinder” und die „Konsumkinder”: Kindheits­verläufe zweier Generationen, in: Preuss‑Lausitz (1983), S. 29‑52, S. 33ff.
[31] ebda, S. 34.
[32] vgl. auch Klaus Kordons Kinderroman ‚Ein Trümmersommer’, der aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen diese Zeiterfahrungen veranschaulicht: „’Wir sind keine Bande, wir sind eine Organisation.’ ‚Ihr seid eine Bande’, widersprach die Mutter, ‚eine Kümmerbande seid ihr! Oder denkst du, ich glaube dir den einen Schnaps?…’”, in: K. Kordon: Ein Trümmersommer, Weinheim 1982, S. 51
[33] Schütze/Geulen, S. 34.
[34] E. Schulz: Deutschland heute. Der Mensch in der Nachkriegszeit, Frankfurt/M. 1958 S. 111.
[35] zit. Modell‑Auto Sonderheft 2. 35 Jahre Modell Autos von Wiking, Bruchköbel 1984, S. 7
[36] Modell‑Auto‑Zeitschrift, Nr. 12, 1986, S. 7
[37] L M. Greverus: Auf der Suche nach Heimat, München 1979

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Autor: Dirk Schindelbeck
Datum: Freitag, 29. Mai 2009 8:12
Themengebiet: Kulturgeschichte allgemein