“vom begriffbau der anbietlehre” (1926)
© Dirk Schindelbeck 2009
Als Dokumentation zu meinen Texten (wertbwart_weidenmuller PDF; Weidenmueller PDF) über den bis 1930 wohl produktivsten deutschen Werbetheoretiker Hans (auch: Johannes) Weidenmüller (geb. 1881 in Freyburg/Unstrut, gest. 1936 in Baden-Baden) stelle ich hier seinen “begriffbau der anbietlehre” aus dem Jahr 1926 zum Herunterladen in Form von zwei pdf-Files ins Netz, ebenso einige wenige Anmerkungen dazu. Bis heute ist es eins der originellsten Werbefachbücher deutscher Sprache geblieben. Eine Art poetisches Gegenstück dazu hatte der sich seit den frühen zwanziger Jahren nur noch werbwart (wohl analog zum “Reichskunstwart” Edwin Redslob) und zeitweise sogar werbwalt (Kurzform und Ableitung von Werbeanwalt) nennende Weidenmüller schon in seinem “gesang vom werbewerk” 1924 geliefert.
So verschroben und skurril dieses Buch aufgrund seiner sprachlichen Form heute wirken mag, hüte man sich doch davor, seine begriffsprägende Kraft zu unterschätzen. Heute längst selbstverständlich gewordene Termini wie “Blickfang” oder “Streuung” gehen auf Weidenmüller zurück. Darüber hinaus kann, wer genauer hinschaut, in der anbietlehre eine der frühesten Kommunikationstheorien des 20. Jahrhunderts entdecken.
vom begriffbau der anbietlehre, Teil 1 weidenmueller_anbietlehre_teil_1 (S. 1-45, PDF)
vom begriffbau der anbietlehre, Teil 2 anbietlehre_2516 (S. 46-80, PDF)
