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Dirk Schindelbeck » Blog Archiv » Daphnis und Chloe

Daphnis und Chloe

Hirtengedicht aus dem Hochland der Peloponnes

Hommage an Johann Rist (1607-1667)

©1978 Dirk Schindelbeck

(Melodie und Arrangement: Lynn Marcell Collins/Werner Rottler)

Daphnis, als ein Ziegenhirte,
Lang in Chloe schon verliebet,
War, als er die Schritte führte,
An sein Tagwerk, arg betrübet,
Fast verstöret,
Allen Mut sah er hingehen,
Seiner Liebsten zu gestehen,
Wie sie ihm das Herz betöret,
Chloen, seines Herzens Sinn
Und geliebten Schäferin.

Und so hatt’ er starker Stöcke
Zugeschnitten sich ein Doppel
Und die jungen Ziegenböcke
Grad aus dem umzäunten Koppel
Ausgetrieben,
Als die Erde herrlich taute
Und vom Berg die Sonne schaute,
Die so lange fortgeblieben,
Wie auch Chloe, all sein Sinn
Und die schönste Schäferin.

Traurig ging er den gewohnten
Pfad bis vor die Sommerweide,
Sah nicht, wem die Blumen lohnten,
Sah nicht Hoffnung und nicht Freude,
Nur die spitzen
Stein’, die hart am Wege lagen,
Schienen heut ihn mehr zu plagen
Und die Sohlen anzuritzen,
Ach, und wund stand auch sein Sinn
Nach der schönen Schäferin.

Dacht’ noch, wie er setz’ die Worte
Und versteck’ des Herzens Flammen,
Denn am selben Weideorte
Kamen sie und er zusammen,
Sie mit Schafen,
Die so voll von wolle hingen -
Daß ihm brav die Böcke gingen,
Wenn ihn ihre Blicke trafen:
Ach, er trug sie stets im Sinn -
Chloe, schönste Schäferin.

Aber sieh! Die leere Weide!
Gar kein Schäfchen zu erkennen!
Dacht’ er grad’ noch, wie er meide,
Nun durchbricht des Herzens Brennen
Alle Kammern!
Oh, wie muß er, um sich sehend,
Rings in alle Weite spähend,
Sich an seinem Stabe klammern:
Chloe fort und doch im Sinn,
Chloe, schönste Schäferin.

Ist es früh noch? Bin ich frühe?
Aber nein! Die Sonne stehet!
Und er ruft! Verlorne Mühe!
Schreit und horcht. Es wird verwehet.
Sucht und eilet,
Wo die öden Felsen ragen
Und sich nur die Tauben wagen,
Eilt und ruft, sucht und verweilet. -
Chloe, Chloe, du mein Sinn
Und geliebte Schäferin.

Ach, wo ist sie? Sagt, ihr Steine,
Sagt, ihr stachlichten Kakteen,
Wo ist Chloe, meine feine?
Habt ihr Chloen nicht gesehen?
Ach, vergebens!
Ganz verlassen steht die Erde,
Und ihn kümmert nicht die Herde,
Fort ist Chloe, seines Lebens,
Seiner Seele schönster Sinn,
Fort ist Chloe-Schäferin.

Oh, was war er doch ein dummer
Schüchtern-eitler Ziegenhirte,
Dem ein schiefgeträumter Schlummer
Ganz Gefühl und Blick verwirrte!
Nicht verstecken
Soll der freie Mann die Seele,
Ob ihn auch Verzweiflung quäle,
Nein, er soll sich ganz entdecken:
Chloe, Chloe, du mein Sinn,
Herzgeliebte Schäferin!

Und er lauscht. Doch keine Quelle
Hört er im Gewölbe rauschen.
Eines Menschen Stimme. Schnelle.
Nein, nicht schnell. Noch einmal lauschen!
Näher schleichen!
Wäre hier wohl Rettung nötig?
Wo zu retten, bin erbötig!
Und er ruft, doch kommt kein Zeichen:
Ach, und wenn ich mutig bin,
Ist’s um Chloe-Schäferin.

Wo die Felswänd’ sich erhöhen,
Auf zwei aufgetürmten Steinen
Sitzend, weh!, was muß er sehen? -
Seine liebste Chloe weinen! -
„Chloe, sage,
Wie verbringst du deinen Morgen?
Hetzt dein junges Blut in Sorgen
Und verbirgst dich ganz vorm Tage!
Sag, was kam die denn zu Sinn,
Chloe, beste Schäferin?

Doch bevor du Antwort gibest -
Hör, ich trage Lieb’ im Herzen,
Hoff’, daß du mich wiederliebest,
Sagte nichts, wollt’ nichts verscherzen.”
„Daphnis, immer,
Immer wußt ich, was du fühltest,
Wußt es, wenn am Stabe spieltest,
Und mein Herz schlug täglich schlimmer:
Daphnis, ihres Herzens Sinn
Sagt dir Chloe-Schäferin.

Und so wählt’ ich diese Höhle,
Hoffend so, dich zu bewegen,
Denn ich konnte meiner Seele
Lieb’ nicht aus dem Aug’ mehr legen,
Nein, nicht länger!”
„Ich war blind, mein gutes Wesen,
Sah dein Aug’ und konnt’s nicht lesen,
Ward mein Herz auch stündlich enger
Und ging nie mir aus dem Sinn
Du, die schöne Schäferin.

Doch nun will ich Veilchen brechen
Und dir klares Wasser suchen
Und vom frischen Käse stechen
Und vom feinen Honigkuchen
Sollst du essen.
Seh ich deine Schäfchen blitzen,
Uns auf Wollentüchern sitzen,
Wird ich den Tag nie vergessen:
Chloe, Chloe, du mein Sinn,
Herzgeliebte Schäferin.”

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Autor: Dirk Schindelbeck
Datum: Montag, 11. Mai 2009 14:00
Themengebiet: Liebe et al