Sag es perVers oder Zeitreise eines Barockdichters
Im Folgenden präsentiere ich Ihnen mein alter ego, den Barockdichter Bernd Kickeschild alias Theophrastus Bombastus (1555-1666). Zu seinen “größten Verdiensten” gehöre, so liest man “die Weiterentwicklung des galant-barocken Gedichts zum führenden in eigenen Faktoreien hergestellten Markenartikel (vor allem in seiner Sammlung „Sag es perVers“ von 1666).
Seine mystischen und weltanschaulichen Schriften hingegen sind heute vergessen. In einem seiner späteren Leben, so äußerte er einmal mit visionärem Scharfblick gegenüber seinem Zwillingsbruder Theophrastus Minimax, alias Schreck Bildekind (1555-1623), werde er einmal zur Werbefigur mutieren (in der Tat warb er als Barockbotschafter mit Allongeperücke Ende der 90 er Jahre für das Mannheimer Tor-Café in Heidelberg ). Seinerzeit konnte sich allerdings noch kein Zeitgenosse darauf schon einen Reim machen.” (zit. nach Günter Guben/Klaus Bushoff: ..und dann und wann auch mal galant. Stuttgart 2007, S. 14). Einige seiner nachgelassenen Werke werden nun unten erstmals präsentiert.
Längst ist seine Vision Wirklichkeit geworden; als dichtende Werbefigur hat er eine Zeitreise durch unser schönes Land unternommen. Was dabei herauskam, lesen Sie hier: Barockpoeme aus Sag es perVers.
Prima Klima
Auf die Auto-Bahnen
Alternative Stadtrundfahrt
Auf das Handy
Im Doppelpack
Die Mode-Queen
Ein Heimatbild
Das Kesselfleisch: ein panisches Idyll
Bei Familie Müsli
Die Schönheitsfarm
Auf der Couch
Der Grabschriften Erster Teil
In der Werbeagentur
Ostern im Disneyland
Im Vers-Discount
Aspekte des Aspiks
Saurier-Relaunch
Im Baumarkt
Die Kaffeefahrt
Die große Barock-Verkaufs-Show
Gedichtprobleme? Fragen Sie ihren Sonett-Berater
Lebensführungen
Cupido im Kindergarten
Der Grabschriften Zweiter Teil
Die schöne Dorothee
“Das tut man nicht!” Barocke Petting-Übung
Frühlingsblütenverhütengedicht
Emilie mit dem Kännchen
Die Redemaschine
Wahlparty mit unvorhergesehenem Ausgang
Wiedervereinigung
Explodierende Plätzchen
Etliche dieser Gedichte sind auch im Rahmen der Ausstellung “Poetische Installationen/Lyrik als Skulptur” zu Objekten verarbeitet worden.

