Archiv der Kategorie: 'Quellen der Zeitgeschichte'

Quellen der Zeitgeschichte

Mittwoch, 21. Oktober 2009 7:38

Hier werden sukzessive seltene Quellen der Zeitgeschichte, die sich andernorts im Internet (noch) nicht finden, eingestellt.

werbwart weidenmüller: vom begriffbau der anbietlehre (1926)

werbwart weidenmüller: drogers kundenwerbung (1921, PDF, 23 S.) weidenmueller_droger837

Was man gegen Bankraub tut. Flugblatt aus dem Jahr 1972

Eric Woldemar Stoetzners Rede “The coming battle of human minds” vom 2. Februar 1943 im Original-Wortlaut

Thema: Quellen der Zeitgeschichte | Kommentare (0) | Autor: Dirk Schindelbeck

“vom begriffbau der anbietlehre” (1926)

Montag, 17. August 2009 10:42

© Dirk Schindelbeck 2009

werbwart weidenmüller (1881-1936) in den 20er Jahren

werbwart weidenmüller (1881-1936) in den 20er Jahren

Als Dokumentation zu meinen Texten (wertbwart_weidenmuller PDF; Weidenmueller PDF) über den bis 1930 wohl produktivsten deutschen Werbetheoretiker Hans (auch: Johannes) Weidenmüller (geb. 1881 in Freyburg/Unstrut, gest. 1936 in Berlin) stelle ich hier seinen “begriffbau der anbietlehre” aus dem Jahr 1926 zum Herunterladen in Form von zwei pdf-Files ins Netz. Bis heute ist es eins der originellsten Werbefachbücher deutscher Sprache geblieben. Eine Art poetisches Gegenstück dazu hatte der sich seit den frühen zwanziger Jahren nur noch werbwart (wohl analog zum “Reichskunstwart” Edwin Redslob) und zeitweise sogar werbwalt (Kurzform und Ableitung von Werbeanwalt) nennende Weidenmüller schon in seinem “gesang vom werbewerk” 1924 geliefert.

So verschroben und skurril dieses Buch aufgrund seiner sprachlichen Form heute wirken mag, hüte man sich doch davor, seine begriffsprägende Kraft zu unterschätzen. Heute längst selbstverständlich gewordene Termini wie “Blickfang” oder “Streuung” gehen auf Weidenmüller zurück. Darüber hinaus kann, wer genauer hinschaut, in der anbietlehre eine der frühesten Kommunikationstheorien des 20. Jahrhunderts entdecken.

vom begriffbau der anbietlehre, Teil 1 weidenmueller_anbietlehre_teil_1 (S. 1-45, PDF)

vom begriffbau der anbietlehre, Teil 2 anbietlehre_2516 (S. 46-80, PDF)

Thema: Quellen der Zeitgeschichte | Kommentare (0) | Autor: Dirk Schindelbeck

“Was man gegen Bankraub tut”

Samstag, 18. Juli 2009 11:13

© 2009 Dirk Schindelbeck

Als Dokumentation zum Thema Bankraub (vgl. hierzu den Text über Ronnie Biggs Superstar sowie das reiche Material auf der Seite Vabanque) stelle ich ein Flugblatt mit Verhaltensmaßregeln für Angestellte der öffentlichen Sparkassen aus dem Jahr 1972 im Falle eines Bankraubs ins Netz. Verfasser war seinerzeit ein offensichtlich sehr an Wilhelm Busch geschulter Poet aus den eigenen Reihen. Fundort war das Archiv der Volksbank Freiburg.

Was man gegen Bankraub tut… (schindelbeck_bankraub520, PDF)

Thema: Quellen der Zeitgeschichte | Kommentare (0) | Autor: Dirk Schindelbeck

Stoetzners Rede “The coming battle of human minds”

Dienstag, 3. Februar 2009 18:14

Am 2. Februar 1943 hielt der in die USA emigrierte ehemalige Anzeigenleiter der Frankfurter Zeitung, Dr. Eric Woldemar Stoetzner in Philadelphia folgende hier im Original-Wortlaut wiedergegebene Rede. Sie kann als der früheste Versuch eines Re-education-Konzepts interpretiert werden, wie mit den Menschen im besiegten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg umzugehen sei.

Mehr Hintergrundinformationen dazu finden Sie in meinem Buch “Marken, Moden und Kampagnen”. Teile davon stehen auch als pdf-file zum direkten Download zur Verfügung. Zu Eric Woldemar Stoetzner vgl. auch den Text “Deutsch-amerikanischer Januskopf” von Rainer Gries und mir in “Das Parlament” stoetzner3551


The Coming Battle of Human Minds

(Quelle: Horst Fischer: Die Stoetzner-Story, München 1986, S. 161ff.)

We are all well aware of three dimensions of the present world wide conflict: the dimension of land and the battles that are occurring there; the dimension of the seas, and the hard fighting on and under the waters; and the third dimension of the air.
But there is a fourth dimension a fourth front of this war which we do not so easily recognize. It is the so called propaganda front, the front of human minds.
This is a front where the conflict will be most severe after the other three fronts have been won and the battles there have ceased.
This is the front where we must fight for a mutual understanding between ourselves and our defeated enemies if the peace which follows is to last.
It has always taken great effort for people on this side of the Atlantic to understand Europe even in normal times. Such understanding has become more difficult now after totalitarian propaganda has upset all values and proportions on the Continent.
Reports from Europe and from this country, too, indicate there is one recurring question:
“What about Germany after the War?”

[weiter...]

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