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Eine Bank wie keine andere

Montag, 26. Februar 2007 9:26

Eine Bank wie keine andere
140 Jahre Volksbank Freiburg. Ein historisches Lesebuch

Freiburg 2007, 168 Seiten (im Auftrag der Volksbank Freiburg, zus. mit H. Siebold), ISBN 9783923288519

Eine Bank wie keine andere ISBN 9783923288519

Am 30. Dezember 1866 fanden sich in Freiburg 83 weitsichtige Männer zu einer Solidargemeinschaft zusammen: Mit der Unterstützung des amtierenden Oberbürgermeisters gründeten Fabrikanten, Kaufleute, Handwerker und Händler die Freiburger Gewerbebank, die erste Kreditgenossenschaft in Südbaden, die sich an den genossenschaftlichen Ideen von Hermann Schulze-Delitzsch orientierte. Handwerk, Handel und Gewerbe schufen sich ein Instrument, um die Herausforderungen der Industrialisierung zu meistern.

Aus der Freiburger Gewerbebank entwickelte sich die Volksbank Freiburg als regionales Kreditinstitut zwischen Kaiserstuhl, Breisgau und Schwarzwald. Dieses historische Lesebuch erzählt die Geschichte der Bank von ihrer Gründung über das Kaiserreich, die Weimarer Republik, das “Dritte Reich” und den Aufbau der Bundesrepublik bis zu den Herausforderungen der heutigen Zeit. Zwei Weltkriege, Inflationen und Währungsreformen, Fusionen und die globalen Herausforderungen der Gegenwart haben die genossenschaftlichen Ideen nicht zerstören können. Wie vor 140 Jahren ist die Förderung ihrer Mitglieder der besondere Auftrag, ist die Volkabank “eine Bank wie keine andere”. Das historische Lesebuch ist zugleich ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Freiburgs.

Rezensionen

Bankhistorisches Archiv, 33. Jahrgang, Heft 2/2007
Am 30. Dezember 1866, also wenige Monate nach Beendigung des Deutschen Kriegs zwi­schen Preußen und Österreich sowie ihren jeweiligen Verbündeten ‑ und damit zugleich dem Ende des Deutschen Bundes ‑, gründe­ten 83 Freiburger Bürger eine gewerbliche “Vorschusskasse auf Schulze‑Delitzsch’scher Grundlage”, die fortan als „Freiburger Gewer­bebank“ firmieren sollte und im Jahr 1973 ihren heutigen Namen „Volksbank Freiburg e.G.“ er­hielt. Im Januar des Jahres 1867 nahm die Kre­ditgenossenschaft ihre Geschäftstätigkeit auf. Sie widmete sich vor allem der Förderung des Handwerks sowie Gewerbes und erweiterte sukzessive ihre Tätigkeit auf die Interessen des gesamten Mittelstandes. Die Mitgliederzahl stieg rasch; heute sind fast 44.000 Personen Mitglieder und damit zugleich Teilhaber der Bank. Wie sich die Zahl der Mitglieder und Kunden enorm erweiterte, so auch die Auf­gabenstellung der Bank, die über die städ­tischen Grenzen hinaus maßgebend für deren genossenschaftliches Umfeld und die Region Schwarzwald, Breisgau, Kaiserstuhl geworden ist. Sie hat den Schritt von der primär städtisch orientierten Freiburger Genossenschaftsbank zur regionalen mittelständischen Volksbank, hervorgegangen aus zahlreichen Fusionen ‑ unter anderem auch mit Raiffeisenbanken erfolgreich gemeistert. [weiter...]

Thema: Firmenchroniken, Publikationen | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck