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Dirk Schindelbeck » 2009 » März

Beiträge vom März, 2009

Das Fliegenpapier

Samstag, 28. März 2009 17:36

(nach Robert Musil¹)

© 2007 Dirk Schindelbeck

Werbezettel für einen Fliegenfänger (50er Jahre)

Werbezettel für einen Fliegenfänger (50er Jahre)

Sie werden angelockt vom süßlichen Geruch
des Giftleims, setzen sich ganz arglos aufs Papier.
Da kleben andre schon, die grad wie zu Besuch
herkamen, hier nun sind, hier bleiben, ewig hier.

So stehn sie aufrecht da, soldatisch, heldenhaft.
Man fühlt die Spannung in den kleinen Köpfen sausen.
Für einen Absprung sammeln sie die ganze Kraft
bis zur Erschöpfung. Länger werden bald die Pausen,

sie schwächer, bis die Beinchen knicken, und im Nu
sind sie am Schenkel oben oder Bauch fixiert,
ihr Überlebenskampf wird aussichtslos und dumpf -

nun sehn sie aus wie Flieger, die in einen Sumpf
gerast sind, unnatürlich, komisch, affektiert -
tags drauf noch klappen ihre Augen auf und zu.

¹ bezieht sich auf den berühmten Text Robert Musils in “Nachlass zu Lebzeiten”

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Wenn die Sammlung explodiert…

Mittwoch, 25. März 2009 16:24

Der Fall des Radiogerätesammlers B.

© 2010 Dirk Schindelbeck

Folgender Text basiert auf einem Interview mit Herrn B., das ich bereits Ende der neunziger Jahre bei der Recherche zu unserem Buch „Jagd auf den Sarotti-Mohr. Von der Leidenschaft des Sammelns” machte, aber erst heute, da Herr B. schon etliche Jahre nicht mehr unter uns ist, publizieren möchte. Nicht von ungefähr betrieb B. bis kurz vor seinem Tod eine Firma „Super-Second-Hand-Haushaltsauflösungen” - eine Lebenskonstruktion, die in genuinem Zusammenhang mit seiner Sammelmanie zu verstehen war. B.s Fall zeigt geradezu musterhaft die Dynamik einer Sammelpsychose bis hin zur Katastrophe…

Radios sind voluminöses Sammelgut. Auf fast 400 qm Grundfläche hatte Herr B. am Ende seinen Schatz von etwa 6.000 Radioapparaten untergebracht - im Keller eines Kegelsportheims, das er selbst erbaut hatte. Eine solche Menge an Geräten entspricht etwa vier- bis fünfhundert Kubikmetern, sieben bis acht Solomöbelwagen bzw. vier bis fünf Hängerzügen. In der Hauptsache waren es Standgeräte, aber auch Herrn B.s Kollektion an Transistor- und Taschenradios, Detektoren, Kristallsuchern und verschiedenen Tonabspielsystemen war konkurrenzlos. Neben 300 Tonbandgeräten verfügte Herr B. über Hunderte kleinerer Abspielgeräte wie etwa das Kindergrammophon Märklin „mit einem Sammlerwert von allein 6 - 7000 Mark”, wie er nebenbei bemerkte. [weiter...]

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Zello, der Nasenformer (1905)

Dienstag, 24. März 2009 10:19

Zello 1905

© 2009 Dirk Schindelbeck

Hakennasen, Sattelnasen,
Nasen krumm und Nasen breit,
Nasen voller Pickligkeit,
Nasen wie verkehrte Vasen,

Nasen, die die Flügel blähen,
Nasen in Kartoffelformen,
Nasen, die in ganz enormen
Zinken im Gesichte stehen:

Alle solche Nasenmakel
macht der Zello schnell vergessen:
Trägt man nachts ihn im Gesicht,

sieht man morgens ein Mirakel
(dank gepolsterten Kompressen) -
nur bei Knochenfehlern nicht.

Vgl. hierzu: Volker Ilgen/Dirk Schindelbeck: Am Anfang war die Litfasssäule, Darmstadt 2006, S. 36

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Im tiefen Süden

Montag, 9. März 2009 11:54

Gerd Grimm, Onkel Toms Hütte

Im Süden tief. Als lebten sie am großen Fluss
Urzeiten schon, die Tagelöhner in Baracken.
Ihr Lebenslos: auf den Plantagen sich zu placken.
Ein Hemd nur, Schuhe nie, doch Not im Überfluss

und stets bedroht: Im Frühjahr Wasser, Sturm und Blitz.
Oft kam die Flut und ließ die Hütte mächtig schwanken,
Im Sommer Myriaden Mücken. Auf den Planken
nur dieser Schaukelstuhl als kostbarster Besitz.

Dort saß die Mutter oft, wenn sich der Wind erhob,
durchs Uferschilf wie eine sanfte Flöte strich,
da fiel die Angst von ihr, schien ihr die Welt nicht quälend.

Zuweilen sprach sie vor sich hin ein Gotteslob,
und manchmal träumte ihr, dass ihre Hütte sich
erhob und schwamm - als Arche über allem Elend.

Bild: Gerd Grimm 1961

Text: Dirk Schindelbeck 2009

Mehr zu dem Grafiker Gerd Grimm finden Sie hier.

Mehr Gedichte zu Grafiken finden Sie hier.

Einen umfangreichen Essay zum Sonett finden Sie hier.

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Auftritt in großer Robe

Montag, 9. März 2009 11:50

Auftritt in großer RobeAuftritt in großer Robe! Symphonie
aus Spitze, Tüll, Satin, Brokat, Chiffon!
O Traum, o Rausch in Farben, Ton in Ton
entgrenzter Stoffkaskaden Poesie.

Der Stil, die Eleganz, das schlanke Schwarz…
Den Blickfang setzen, den frivolen Coup
mit feinen, fast versteckten Dents de Loups -
Wer zeigt nur, deutet an – und wer bewahrt’s?

Vorüber schwebt sie. Schweigt. Gesicht und Hals
sind stumm und weiß, ihr Mund ist allenfalls
ein Tupfer Rot wie Tropfen Bluts im Schnee -

und lächelt her: wie in geheimer Wendung
verblasst auf einmal alle Stoff-Verschwendung
vor dem bescheiden-raffinierten Dekolleté.

Bild: Gerd Grimm 1946

Text: Dirk Schindelbeck 2008

Mehr zu dem Grafiker Gerd Grimm finden Sie hier.

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Dein starker Arm: Genossenschaft

Donnerstag, 5. März 2009 23:14

Teilansicht des Plakats zur Ausstellung über historische Werbung der Kreditgenossenschaften

Teilansicht des Plakats zur Ausstellung über historische Werbung der Kreditgenossenschaften














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Als Werbung laufen lernte

ENDINGEN. Eine interessante Ausstellung ist derzeit in den Räumen der Kaiserstühler Volksbank zu besichtigen. Unter dem Motto: “Dein starker Arm: Genossenschaft” sind seltene, historische Genossenschaftsplakate zu sehen.

Sie stammen aus der Frühzeit der Genossenschaftswerbung nach dem Zweiten Weltkrieg und verströmen den Zeitgeist der Wiederaufbaujahre zwischen Kaltem Krieg und Wirtschaftswunder. Heute stellt die Sammlung eine Rarität dar, die von einer anderen Zeit und Lebenswelt vieles zu erzählen weiß, und dies in oft überraschender, ja skurriler Weise. Der damalige Wirtschaftsminister Ludwig Erhard bezeichnete die Kampagne in werbefachlicher Hinsicht als mustergültig.

Zur Eröffnung begrüßte Regionaldirektor Martin Kopp zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, darunter Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz, Gemeinderäte auch die Landtagsabgeordneten Marcel Schwehr und Dieter Ehret.

Der Referent des Abends, Dirk Schindelbeck, Historiker und Wirtschaftspublizist bezeichnete die Plakatreihe als die erste große, koordinierte und strategisch aufeinander abgestimmte Werbemassnahme des Raiffeisenverbandes. Zur Einstimmung wurde ein kurzer alter Genossenschaftswerbefilm gezeigt, ehe der Historiker auf die damalige Zeit und die entstandenen Plakate einging. Der Rahmen aus zeittypischen Ängsten und Hoffnungen beeinflusste Themen wie Bildsprache gleichermaßen, so Schindelbeck. So brach immer wieder der Stil der politischen Propaganda jener Tage durch.

Großen Raum nahm die Werbung für den Spargedanken ein. Wurde das Sparbuch gezeigt, war häufig die Hausfrau mit im Bild: Schließlich war sie es, die nach einer Allensbach-Erhebung von 1953 in 80 Prozent der Haushalte das Budget verwaltete. Aber auch Werbung um das nach der Währungsreform wiedergewonnene Vertrauen in die Geldwertstabilität fand sich im Plakat, das die Deutsche Mark wie eine aufgehende Sonne über dem Land zeigte. Das Bemühen, sich in die bäuerliche Mentalität einzufühlen und eine “der Klientel adäquat-schlichte Bildsprache zu finden”, prägte die Plakate durchgängig, so Schindelbeck. Wo immer es um die Mitgliedergewinnung für die Genossenschaft ging, wurde der bäuerliche Adressat mit schlichtem Du angesprochen und in schlichtem Befehlston aufgefordert.

Dass man sich zuweilen an die kraftmeiernden Heldengestalten der Nazi-Zeit erinnert fühlt, kommt nicht von ungefähr: Sowohl Fritz Kükenthal, der als Werbegrafiker bei dem im Vorfeld der Olympischen Spiele 1936 ausgelobten Plakatwettbewerb einen Preis gewann, wie auch Max Josef Bletschacher, der bereits 1934 das Plakat zum Landesbauerntag lieferte, waren bei der Raiffeisen-Genossenschaft seit Jahrzehnten im Geschäft. Sie, an denen die NS-Zeit nicht spurlos vorübergegangen war, haben das Gros dieser Plakate geschaffen. Die Ausstellung geht noch bis zum 28. November und ist zu den normalen Geschäftszeiten geöffnet.

Badische Zeitung vom 14. 11. 2008

BZ Endingen

Kaiserstühler Wochenbericht, 14.11.2008, Ausgabe 46

Die Macht der Bilder und Worte

Ausstellung in der Volksbank mit historischen Werbeplakaten

“Wer nicht wirbt, der stirbt”, so begrüßte Regionaldirektor Martin Kopp von der Kaiserstühler Volksbank in Endingen am Montagabend zu einer ganz besonderen Ausstellungseröffnung von historischen Werbeplakaten. Das Thema “Werbun”g sei so alt, wie das Thema “Verkauf”. [...]

Den ganzen Artikel als PDF herunterlanden:

Historische Werbeplakate Endingen Kaiserstul (PDF, 722 KB)

Thema: Genossenschaft | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

Frühlingsblütenverhütengedicht

Donnerstag, 5. März 2009 23:04

Fruehlingsblütenverhütengedicht als Gedicht-give-away-Display

Bernd Kickeschild alias Theoprastus Bombastus

(Der Barockdichter bemüht sich mit ehrlichen Mitteln um Erfolg in einem sexuellen Abenteuer, welcher ihm aber nicht beschieden ist)

© 1993 Dirk Schindelbeck

Die Blüten baumeln mit Genuss
Im warmen Mai, im Junius,
Und alles kopuliert.
Die Schnecken überschleimen sich:
S’ wird hohe Zeit, dass auch für mich
Vom Frühling was passiert.

Oh wie so feurig, wie so stark,
Streif ich itzt durch den Schattenpark,
Im Arm ein süßes Kind.
Wie ist Natur allhier so frisch,
Ich halte Ausschau nach Gebüsch,
Dahinter Moose sind. [weiter...]

Thema: Sag es perVers | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

nachtfahrt im lkw

Donnerstag, 5. März 2009 22:47

© 1988 Dirk Schindelbeck

als abgefallen war die hohle sprache
stand in den walzenlagern dünn das öl
im abendhelm der sonne blasse lache
zerrann im korn der nacht im schwarzen mehl
der lastkraftwagen lange reihen fuhren
aus toren in die bleichen städte hin
endlose bahnen wechselnd reifenspuren
einzeichnend dem asphalt in grau und grün
flimmernd im kalk bedreckter ausfallstraßen
vertäut auf ladeflächen fässer: acetat [weiter...]

Thema: Deutschlandgedichte | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

Schöpfungsmythos und Goldenes Zeitalter

Donnerstag, 5. März 2009 22:43

Unsere Nachkriegsgeschichte als Heldenepos

Der folgende Text ist in Form eines epischen Gedichts geschrieben: Diese literarische – freilich immer wieder leicht satirisch verfremdete – Gattung eines Nationalepos wird jedoch pädagogisch genutzt. Dem fiktional strukturierten Obertext werden in Form von Fußnoten sachlich-wissenschaftliche, non-fiktionale Erläuterungs- und Quellentexte entgegengesetzt. Dies reißt verschiedene Fragen auf: Was ist Fiktion, Mythos, Selbstverständnis und was Realität und historische Wahrheit, und wie entsteht aus diesem Material ein bzw. unser kollektiv abrufbares Geschichtsbild? Insofern sind sowohl der Geschichtsunterricht (Zeitgeschichte, deutsch-deutsche Geschichte seit 1945, Probleme des Geschichte-Schreibens usw.) als auch der Unterricht in neuen (deutsch) und alten (latein; altgriechisch) Sprachen (Versepik; Helden- bzw. Nationalepos, Konstituenten eines Mythos, Hexameter, stehendes Beiwort usw.) sowie der Religionsunterricht (antike und christliche Schöpfungsmythen; Konstitution kollektiver Identität usw.) angesprochen.

Schöpfungsmythos und Goldenes Zeitalter

Hören wir also das Lied von großen Zeiten und Wundern,
Welche in diesem, unserem Vaterlande geschahen,
Als noch Kinder waren die heutigen Frauen und Männer,
Andre noch gar nicht geboren. Doch allen töne die Kunde,
Die da wohnen in fleißigen Städten, in sauberen Dörfern,
An der See, in den Bergen, an Flüssen im Norden und Süden.

[...]

Den gesamten Text als PDF herunterladen:

pdf_icon_ohne_adobe Schöpfungsmythos (PDF, 229 KB, 22 Seiten)

Thema: Deutschlandgedichte | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

Hylas

Mittwoch, 4. März 2009 18:59

Elegie 3

von Daniel Heinsius (1580-1655)

Cum Venus occultis Cinyridae saucia curis,
furtivo domini surgeret c thalamo,
languida nox prono factura silentia mundo
stillabat madidis roscida sideribus.
ridebant valles, ridebant obvia Tempe:
in florem viridis protinus ibat humus.
parvus Amor iunctos aurigabatur olores,
percutiens geminis colla papaveribus. [weiter...]

Thema: Literarische Fundstücke | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck