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Dirk Schindelbeck » 2009 » Juli

Beiträge vom Juli, 2009

Alaska

Mittwoch, 22. Juli 2009 15:01

Gerd Grimm Alaska 1979

Kein Mensch wird ohne Not den Ort betreten,
wo sich die Welt so krümmt, wo selbst der Tag
von einem gnadenlosen Eis-Planeten
geschickt, am liebsten sofort wieder gehen mag.

Hier krampft vor Schmerz das Holz. Der Frost ist radikal,
der das Motorenöl verklumpt, den Müll.
Kein Vogel in der Luft, kein menschliches Signal.
Das Dorf wie tot. Und abgrundstill.

Die Spiegelungen aber dauern ewig an,
die Himmelsstücke in die Pfützen pressen,
und monoton schleift Wind an Eisfiguren.

Hier gibt es kein Erleben, kein Vergessen,
hier decken Schlamm und Schnee die Lebensspuren,
und nur die dürren Masten knacken dann und wann.

Bild: Gerd Grimm 1979

Text: Dirk Schindelbeck 2008

Mehr zu dem Grafiker Gerd Grimm finden Sie hier.

Mehr Gedichte zu Grafiken finden Sie hier.

Einen umfangreichen Essay zum Sonett finden Sie hier.

Thema: Sonettwelt | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

“Was man gegen Bankraub tut”

Samstag, 18. Juli 2009 11:13

© 2009 Dirk Schindelbeck

Als Dokumentation zum Thema Bankraub (vgl. hierzu den Text über Ronnie Biggs Superstar sowie das reiche Material auf der Seite Vabanque) stelle ich ein Flugblatt mit Verhaltensmaßregeln für Angestellte der öffentlichen Sparkassen aus dem Jahr 1972 im Falle eines Bankraubs ins Netz. Verfasser war seinerzeit ein offensichtlich sehr an Wilhelm Busch geschulter Poet aus den eigenen Reihen. Fundort war das Archiv der Volksbank Freiburg.

Was man gegen Bankraub tut… (schindelbeck_bankraub520, PDF)

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Anmerkungen zu Weidenmüllers “anbietlehre”

Donnerstag, 16. Juli 2009 7:35

© 2010 Dirk Schindelbeck

Die „anbietlehre”, erschienen 1926 als Produktion des „werbwarts” (also des Wissenschaftlers Weidenmüller), nicht werbwalts (des Werbe-Anwalts Weidenmüller), in der Nachfolge seiner „100 worte werbelehre”, gibt sich als werbewissenschaftliches Grundlagenwerk. Sie ist das Gegenstück zu Weidenmüllers epischem Gedicht “gesang vom werbewerk” (1924) und wie dieses in konsequenter Kleinschreibung gedruckt. Doch das hermetisch-verklausulierte „Büchelchen” veranlaßte den sogar den Verlag, sich in seinem Geleitwort zu distanzieren: „Trotzdem wir uns seine Schreibweise und seinen Stil nicht zu eigen machen, bringen wir Weidenmüllers neue Arbeit in seiner originellen Art heraus, denn ohne seine Schreibweise und seinen Stil wäre diese Arbeit ja kein echter Weidenmüller.”

Auch Weidenmüller selbst unternimmt einiges, um seine Begriffswelt zu rechtfertigen: „begriff arbeit ( kleinteln und einteln) ist umformendes gestalten an erlebten inhalten; dieses erleben kann ausgelöst sein von außen her: vom krafte unformenden wirken der anbietgeber und empfer vom krafte umformenden wirken der werbsachen der streu einrichtungen aller art… (S. 20).

Dieses neue Begriffssystem (S. 16) sei jedoch, so der Autor, ganz „aus deutschen sprachregeln mit deutschem sprachgefühl herausgetrieben”. Und weiter: „wie aber sollte diese anbietlehre aus dem grund-begriff, grundgefühl des kraftestromens heraus auf energetischer grundlage gestaltet werden, wenn ihre sprache nicht in allen worten geschehentlich, tunwortlich, schwingsam, regsam, tausendfältig kraftestromig zum zeitwortlichen fließen kam…”

Im übrigen beruft er sich auf Porstmanns „Sprache und Schrift”. Dies betrifft etwa den Terminus „empfer” als Abkürzung von „anbiet-empfänger”. Der letzte Abschnitt indessen macht deutlich, dass Weidenmüller Werbung als universalen Zeitausdruck, als eine auf Kommunikation gegründete Weltphilosophie versteht:

„und was ist letzter ‚sinn’ in allem weitertreibenden geschehen?

übergreifend über alles denken, begriffnen, fühlen, willen steht über jedem geschehen anbietendem geschehen arbeitendem geschehen; eingewurzelt im tiefsten gesamt stromen der menschen und ihrer gruppen die frage nach ‚sinn’ und ‚sinnbedeutung’ - ‚sinnzusammenhang’ -

nicht mehr nur frage nach ‚wert’ sondern nach ‚wesen’ nach ‚sein’ im schein

ist anbietende arbeit in sich ‚sinnhaft’, durch sich selber und eigene leistung rechtfertigend, daß so viel von allen kraften der wirtschaft, der gesellschaft im anbietenden verbinden getrennter wirtschaft-einheiten gezehrt wird…

nein eigenen ‚sinns’ ist anbiet-arbeit nicht denn der ‚sachinhalt’ ist ihr immer gegeben aufgegeben, und damit wird alle anbietarbeit dienender dienst für zwecke, die von außen kommen -

so fällt die frage nach sinn und sinn-zusammenhang tiefer: auf wirtschaft auf lebengestaltung wirtschaftender gruppen - -

und vielleicht ist alle frage nach sinn der anbietarbeit schon in dem wort: ‚notwendigkeit der lebenerhaltung’ zu ende

was leben notwendig ist hat damit sinngehalt genug (wobei nur begrifflich scharf zu scheiden wäre, daß solche notwendigkeit nur für alle n o t w e n d i g e anbiet-arbeit gilt und nur für alle notwendige anbiet-arbeit i n s g e s a m t nicht aber für jedes einzelne teilgeschehen bei jeder zufälligen einzelarbeit in jedem zufälligen anbietwerke)

wo arbeitteilige, führungteilige, geldhafte wirtschaft ist da ist anbietarbeit vom sinn der notwendigkeit schicksalhaft getragen ……

aber vielleicht gründet anbietende werbearbeit noch tiefer im sinn alles menschenseins, das immer kraftestromen zu anderen menschen hin ist das für die eine richtung begriffe gefaßter leben und weltschau wenigstens sinn und leben im grupphaften sein und zusammenstromen der krafte hat

menschenleben im tiefsten ist kraftestromen zu anderen hin werbendes zeichengeben auf andere zu in die anderen seelen hinein und solcherweise auch anbietendes nachrichtengeben über alles nothaft lebenerhaltende hinaus in tiefer sinnbedeutung stromendes kraften grupphaft lebendrängend zum anderen hin…… !?

krafteschwingendes dröhnen der anbietwerke in lichtschwingender, zeitungsraschelnder großstadt vielleicht lebentiefer hall aus urtrieben einsamkeit fliehenden menschenseelens…..?

letzte fragen die letzte sind, weil hinter ihnen alles antworten ins sinnlose wortlose verhallt

in urtiefen des lebens, aus denen doch noch tiefer glutschein auch auf jeden begriffbau der anbietlehre stromt ……
wissen versinkt immer in schweigen jeder begriffbau steht mit grund und krone im überbegrifflichen, nicht begrifflichen (und doch begreifbaren)
das urstromen
des lebens
ist….”

Damit mündet die anbietlehre doch wieder in eine Variante des “gesang vom werbewerk”…

Thema: Quellen der Zeitgeschichte | Kommentare (0) | Autor: Dirk Schindelbeck

Marken, Moden und Kampagnen

Montag, 13. Juli 2009 10:55

Marken, Moden und Kampagnen
Illustrierte deutsche Konsumgeschichte

Primus, Darmstadt 2003, 144 Seiten mit ca. 200 meist farbigen Abbildungen, gebunden, ISBN 978-3-89678-234-2, 3-89678-234-7

Marken Moden und KampagnenKaum ein anderes Medium transportiert den Zeitgeist, die Strömungen und Trends bestimmter Perioden so konzentriert und pointiert wie Werbung.
Was waren die Wünsche und Träume einer Zeit, was die Sorgen und Ängste? Was gehörte innerhalb kurzer Zeit zum allgemeinen Lebensstandard, was versank für immer in Vergessenheit und warum?
Diese illustrierte Konsumgeschichte Deutschlands beleuchtet schlaglichtartig ausgewählte Produkte und macht an ihnen bestimmte Entwicklungen deutlich. Es treten die Wellen und die Moden, die “Errungenschaften” und die Standards in den Blick - und mit ihnen der Wandel in Verhalten, Ansprüchen, Gewohnheiten, Mentalität und Selbstverständnis der Menschen. Die Konsum- und Werbegeschichte der DDR wird dabei in einem eigenen Kapitel beleuchtet. Den besonderen Reiz des Buches machen vor allem die vielen Abbildungen aus. Im perfekten Zusammenspiel mit dem Text nehmen sie uns mit auf eine ebenso spannende wie unterhaltsame Reise durch die Konsumgeschichte, vom Nachholkonsum der frühen fünfziger Jahre bis zum postmodernen Kult- und Erlebniskonsum der achtziger und neunziger Jahre.

“Die Kunst des 20. Jahrhunderts ist die Werbung!”
(Andy Warhol)

pdf_icon_ohne_adobeIllustrierte Konsumgeschichte der Bundesrepublik Deutschland 1945-1990
(PDF, 141 KB)

Dieser Text ist weitgehend identisch mit dem gleichnamigen Buch (ISBN 3-931426-48-3), das 2001 bei der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen erschienen ist. Um die Ladezeiten kurz zu halten, sind die Fotos des Buches hier nicht mit aufgenommen.
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Thema: Publikationen | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

Der Borgward-Mythos im Dienst der Werbung

Mittwoch, 8. Juli 2009 8:48

aus: Gries/Ilgen/Schindelbeck: Gestylte Geschichte. Vom alltäglichen Umgang mit Geschichtsbildern, Münster 1989, S. 167-185

Eine bildereicheren Artikel zum Thema finden Sie hier (borgward_konkurs. PDF)

© 1988 Dirk Schindelbeck

Anmerkung 2010: Auch wenn dieser Text inzwischen 23 Jahre alt ist, so dürfte er noch immer Interesse beanspruchen können: sowohl im Hinblick auf den Fall Borgward als auch im Umgang mit Werbeanzeigen als Quelle für die Geschichtswissenschaft, hier im Sinne von Geschichtskultur bzw. einer Geschichtsaneignung über Bild- und Textbotschaften.

Im Frühjahr 1987 startete die Firma „Johnson wax”, Hersteller von Autopflegemitteln, eine Anzeigenkampagne, in der Veteranenfanclubs zum Träger und Vermittler für die Wachs‑ und Konservierungsidee eingesetzt wurden. Veröffentlicht wurden diese Anzeigen in Publikumszeitschriften[1] ein‑ und auch doppelseitig. Da solche Clubs ihr Selbstverständnis aus der Begeisterung für bestimmte, meist historische Automarken oder gar ei­nen speziellen Autotyp beziehen und deshalb per se schon eine liebevoll­konservierende Einstellung zum Automobil beweisen, können sie ideal als menschliche Vermittler für gerade ein solches Produkt fungieren. Als be­sonders günstig und überzeugend erweist sich dabei, dass das im Dienste der Produktbewerbung stehende Veteranenfahrzeug über seine bloße eye­catcher‑Funktion hinaus sozusagen sprechender Beweis für die Qualität des werterhaltenden Wachses wird, also unmittelbar die Kernaussage der An­zeige transportiert. Aus der Anzeigenserie greifen wir diejenige Annonce heraus, die den Borgward‑Club vorstellt.

johnson774

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Thema: Kulturgeschichte allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dirk Schindelbeck

Buchladen

Sonntag, 5. Juli 2009 18:18

Hier können Sie noch einige Restexemplare meiner vergriffenen Bücher erwerben. Vieles davon steht zwar auch auf diesen Seiten, aber das haptische Erlebnis vermittelt letztlich doch nur das gedruckte Buch, vor allem wenn es sich um bibliophile Ausgaben wie bei den Lyrik-Anthologien oder um opulente Text-Bild-Bände handelt wie bei “Marken, Moden und Kampagnen”.

Die Preise verstehen sich zuzüglich Versand

Marken, Moden & Kampagnen. Illustrierte deutsche Konsumgeschichte, Primus-Verlag Darmstadt 2003, 144 S., 150 farb. Abb.
(34,90 €) 13,- €

Am Anfang war die Litfaßsäule. Illustrierte deutsche Reklamegeschichte, Primus-Verlag Darmstadt 2006, 144 S., 150 farb. Abb. (34,90 €) 13, - €

Jagd auf den Sarotti-Mohr. Von der Leidenschaft des Sammelns. Fischer-Taschenbuch-Verlag Frankfurt 1997, 220 S. sw Abb. (9,00 €) 5,- €

“Elf Freunde müsst ihr sein!” Einwürfe und Anstöße zur deutschen Fußballgeschichte, Haug-Verlag Freiburg 1996, 170 S. sw Abb. (10,00 €) 7,- €

Lyrik heute. Eine Auswahl neuer deutscher Lyrik, Edition L, Hockenheim 2002, 220 S. 8,- €

Zeit der dunklen Frühe. Eine Anthologie neuerer Naturlyrik, Edition L, Hockenheim 2004, 8,- €

Wir träumen uns. Gedichte über Sehnsucht, Liebe, Heimat und Abschied, Edition L, Hockenheim 2005, 206 S. 8,- €traumen115

Entschleunigung. Gedichte. Inge Czernik Förderpreisträger, Edition L, Hockenheim 2008, 56 S. 5,- €

Denn unsichtbare Wurzeln wachsen. Naturlyrik, Edition L, Hockenheim 2008, 156 S., 8,- €

Den Weg geschultert. Neue Gedicht zum Thema Heimat, Edition L, Hockenheim 2009, 136 S. 8,- €


Thema: Buchladen | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

Kulturgeschichte allgemein

Sonntag, 5. Juli 2009 15:40

© 1988 - 2009 Dirk Schindelbeck

In dieser Rubrik finden Sie Texte zur allgemeinen Kulturgeschichte: Essays zu Geschichte und HO-Modellbau, aber auch zur Politikvermittlung oder zum Alltag in der Antike. Etliche Texte, die unter anderen Rubriken eingeordnet sind, hätten auch hier ein Hausrecht, etwa jene zur Kulturgeschichtre der Reklame und Werbung (z.B. Markentechnik vs. “Kukirolen Sie!”)  zum Thema Sammeln und Gesellschaft oder auch manche der zeithistorischen Essays.

Vom alltäglichen Umgang mit Geschichtsbildern: Die 50er Jahre als HO-Modell

Geschichtsdesign im Dienst der Werbung: Der Borgward-Mythos

Geschichtsdesign im Dienst der Politik. Nobert Blüm - das ambulante Kleintheater

Retro-Design und Geschichtsinszenierung

Sprechende Antike. Eine literarische Reise nach Ephesus und Alexandria ins Jahr 270 v. Chr.

Sloganjäger in ihrer Zeit. Wahlplakate im historischen Wandel wahlplakate_der_brd (PDF)

Thema: Kulturgeschichte allgemein | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

Am Anfang war die Litfaßsäule

Donnerstag, 2. Juli 2009 13:01

Am Anfang war die Litfaßsäule.
Illustrierte deutsche Reklamegeschichte
Primus Verlag/Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2006, 144 Seiten (zus. mit V. Ilgen)

Am Anfabg war die Litfaßsäule

Als Werbung noch Reklame hieß

Der Charme historischer Werbung ist sprichwörtlich, alte Emailschilder mit Werbung für Persil, Maggi oder Stollwerck sind längst Sammelobjekte. Der reich illustrierte Text-Bildband erzählt von der Entwicklung der „Warenpropaganda” und verfolgt ihre teils naiven, teils spektakulären Kampagnen durch Kriegs- und Friedenszeiten zwischen 1850 bis 1945. Vierzehn eingestreute Exkurse geben darüber hinaus Einblicke in damals bahnbrechende Werbemoden, - mittel und -methoden: ob Litfasssäule, Werbemobil, Lichtreklame oder Himmelsschreiber.

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Thema: Publikationen | Comments Off | Autor: Dirk Schindelbeck

Wer hat’s erfunden? - Die Schweizer

Mittwoch, 1. Juli 2009 10:24

Vom Rahmdeckli-Sammeln in der Alpen-Republik

© 1997 Dirk Schindelbeck

(aus: Jagd auf den Sarotti-Mohr. Von der Leidenschaft des Sammelns, Frankfurt 1997, S. 158-168. )

Wer Interesse an diesem Buch hat - es gibt noch einige Exemplare.

Dass die Verpackung, als ästhetisches Ereignis verstanden, wichtiger und wertvoller sein kann als die Ware, für die sie steht und wirbt, zeigt das Sammelgebiet, das Frau G. seit einiger Zeit gefangengenommen hat: Kaffeerahmdeckeli (kurz: KRD). Wie die Schokolade aus dem Land des Matterhorns zum Markenzeichen werden konnte für das Land, so scheint auch in diesem Fall der Kaffee, nein, der Café, ein rechter Schweizermacher zu sein. Denn ebenso beziehungsreich und bedeutungsvoll wie die Varianten der Cafd Schümlis und Café Crèmes sind die Zutaten, die dazu nötig sind. Die wichtigste davon ist der Rahm, der uns heute zunehmend in kleinen Tiefziehformen aus Kunststoff begegnet, die mit Aluminiumdeckeln verschlossen werden, den sogenannten Rahm Deckeli.

Ein Sammlerclub setzt sich selbst ein Denkmal - auf Kaffeerahmdeckelis

Ein Sammlerclub setzt sich selbst ein Denkmal - auf Kaffeerahmdeckelis

Bis heute ist das Niveau, auf dem sich die Eidgenossen in der Kaffeerahmdeckelproduktion und -akzeptanz bewegen, einsam und unerreicht. Auch wenn inzwischen Deckeli aus über 20 Ländern und allen fünf Erdteilen bekannt sind und eifrig gesammelt werden - was immer sich in den letzten Jahren auf dem Erdball in dieser Hinsicht entwickelt hat, es leitete sich her vom Schweizer Impuls. [weiter...]

Thema: Sammelfieber | Kommentare (0) | Autor: Dirk Schindelbeck